Pfarrgemeinderat - Protokoll der gem. Sitzung vom 7. Juli 2004

St. Severin und Laudate Garching

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Pfarrgemeinderat St. Severin Garching  und  Kirchenvorstand Laudate-Gemeinde Garching
Protokoll der gemeinsamen Sitzung im Pfarrsaal St. Severin

 

Anwesend:

Seelsorger: Pfarrer Rainer Kobilke, Pfarrer Jan Freiwald, Pfarrer Bodo Windolf, Pastoralreferent Dietmar Rebmann

Vorsitzende: Paula van Hemmen (KV), Dieter Sach (PGR)

Mitglieder:  ca. 10 Mitglieder vom KV; ca. 10 Mitglieder vom PGR; ökumenischer AK (namentlich nicht festgehalten)

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Geistliches Wort

3. Personelle Veränderungen in Laudate und St. Severin

4. Konfessionelle Zusammensetzung der Garchinger Bevölkerung

5. Pfarrstatistik

6. Ökumene in Garching

7. Meine Einschätzung der Ökumene In Garching
Was gefällt mir...
Was gefällt mir nicht...
Was wünsche ich mir...

8. Fragen, Gedankenaustausch, Diskussion

9. Nächste Termine

TOP 1:  Dieter Sach begrüßt alle Teilnehmer der gemeinsamen Sitzung von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat. Auch Mitglieder des ökumenischen AK sind geladen.

Frau Ebner und ihre Helfer haben eine kleine Brotzeit mit Getränken vorbereitet.

 

TOP 2:  Das geistliche Wort spricht Pfarrer Rainer Kobilke.

 

TOP 3:  Pfarrer Rainer Kobilke informiert über personelle Veränderungen in Laudate, u.a.:

- Pfarrer Rainer Höfelschweiger kam neu dazu

- Herr Thomas Schleicher wechselt ab 1.9.2004 ganz in den Schuldienst

- Frau Sigrid Zimmermann macht ab 1.9.2004 halb Schul- und halb Gemeindedienst

- im KV rückt Frau Mertlin für Herrn Lutsch nach

 

Pfarrer Bodo Windolf informiert über personelle Veränderungen in St. Severin, u.a.:

- Frau Franziska Marschall ist ab Sept. 2003 (bis Sept. 2005) Pastoralassistentin im Vorb.dienst

- Herr Johannes Fichtl wird die Gemeinde verlassen. Sein Nachfolger ist Herr Dietmar Rebmann. Er ist anwesend und stellt sich dem Gremium vor.

- im PGR ist Frau Labus-Schneider für Herrn Eberle nachgerückt

- Frau Schilp will sich ganz auf die Organisation des KiGottesdienstkreises konzentrierten und deshalb die Mitgliedschaft im PGR beenden. Herr Sach bedankt sich bei ihr für ihre Mitarbeit.

 

TOP 4  Konfessionen in Garching

Herr Sach präsentiert die von ihm ermittelten Zahlen. Danach gibt es in Garching

7.164 katholische Christen (42 % der Gesamtbevölkerung)

2.880 evangelische Christen (17 %)

1.466 Moslems (9 %)

5.450 sonstige bzw. ohne Religionszugehörigkeit (32 %)

Der Anteil der Christen beträgt somit nur 59 % der Gesamtbevölkerung.

Im Jahr 1987 waren es noch 80 % (58 % katholische und 22 % evangelische Christen).

 

TOP 5  Pfarrstatisiken

Herr Pfarrer Kobilke erläutert die Statistik für Laudate:
Taufen, Beerdigungen, Trauungen, Konfirmanden, jährlich ca. 30 Kirchenaustritte.

Herr Pfarrer Windolf erläutert die Statistik für St. Severin:
Taufen, Beerdigungen, Trauungen, Kommunion, Firmung, jährlich 70 bis 80 Kirchenaustritte.

 

TOP 6  Ökumene in Garching / ökumenischer Arbeitskreis

Frau Ingrid Probst berichtet über die ökumenischen Aktivitäten seit dem Jahr 1946 sowie die aktuell regelmäßig durchgeführten Gottesdienste und Veranstaltungen (von KiBiWo bis gemeinsame Sitzung). Am besten besucht ist der ök GD zur Bürgerwoche. Die ungezwungene Atmosphäre im Freien am Bürgerplatz trägt dazu bei.

 

TOP 7  Meine Einschätzung der Ökumene In Garching

Alle Anwesenden sind aufgerufen, Fragen und Anregungen zur Ökumene zu geben, auf Karten zu schreiben und an der Pinwand anzubringen.

Es kommen folgende Antworten:

Was gefällt mir .....

die sehr gute Zusammenarbeit der beiden Pfarrer

die vorzügliche Zusammenarbeit unter den Seelsorgern

große Bereitschaft und Einfallsreichtum zu ök Veranstaltungen (s. Präsentation von Fr. Probst)

viele ökumenische Aktivitäten

großes Engagement des ök AK

vielfältiger Einsatz des ök AK und sein Veranstaltungsangebot

großes Veranstaltungsangebot des ök AK

dass es immer noch viele gemeinsame Aktivitäten gibt

Gottesdienste, gemeinsames Beten und Singen, gemeinsame Veranstaltungen und Seminare

Bibelausstellung und Bibellesung

die ökumenische Gastfreundschaft

ökumenischer Pfarrbrief, ök Seminiar, ök Gottesdienste

gemeinsame Gottesdienste

gut vorbereitete ök GD; Christen beider Konfessionen nehmen teil, nicht nur "Misch“-Ehen

ökumenisches Seminar

dass es einen gemeinsamen ök Gemeindebrief gibt

gute Zusammenarbeit an der Basis

die sehr gute Zusammenarbeit

das Treffen von PGR und KV sowie gemeinsame Gottesdienste

dass man sich früher bei den einzelnen Familien getroffen hat (= persönliche Begegnung)

wenig gegenseitige Vorbehalte

 

Was gefällt mir nicht .....

Rückgang der bisherigen Aktivitäten

dass kein gemeinsames Abendmahl/Eucharistiefeier möglich ist

bei denselben Veranstaltungen sind weniger kath. Besucher in Laudate als in St. Severin; umgekehrt trifft dies auch für die Evangelischen zu

dass ök GD immer "Sonder"gottesdienste sind, die nicht für "voll" genommen werden (siehe Besuch, siehe offizielle Weisungen)

manchmal verkrampfte Stimmung

11 Uhr für Beginn ök GD zur Bürgerwoche ist zu spät

geringes Interesse junger Menschen für ökumenischen AK

Zielgruppe der jungen Erwachsenen wird nicht erreicht

dass sich relativ wenige für ök. Zusammenarbeit interessieren

dass Katholiken oft nicht dürfen, was sie wollen

absoluter Anspruch auf alleinige und allgemeingültige Wahrheit

dass das ök Anliegen von einem Großteil der Gläubigen wenig bis gar nicht geteilt wird

zu wenig Helfer beim Auf-/Abbau vor und nach jeder Sitzung

 

Was wünsche ich mir .....

ök Abendmahls-/Eucharistiefeiern

mehr Präsenz in der Öffentlichkeit z.B. gemeinsam beim Straßenfest

lebhaftere ök GD (z.B. Lieder)

ök GD am Pfingstmontag

ök GD an Silvester - frühere Anfangszeit

Freude am eigenen Glauben und Respekt vor dem der anderen

das Bewusstsein, dass um die Wahrheit des Evangeliums gerungen werden muss

ök Bibellesung wie im Jahr der Bibel

ök Jugendgruppen, Jugendarbeit, Jugendausflüge

mehr Terminaustausch und Zus.arbeit im Ki/Jugendbereich

ök Gesprächsabende zu aktuellen Themen

Renovierung von St. Katharina als eine auch ök Aufgabe

Koordinierte oder gemeinsame Pressearbeit

mehr gemeinsame Kinder- und Jugendarbeit

ein gemeinsames Treffen von Konfirmanden und Firmlingen

einmal im Jahr Tausch der Chöre: ev. Chor singt im kath. GD und umgekehrt

öfter ein gemeinsames Chorkonzert

Konzerte mit beiden Chören Laudate und St. Severin

mehr gegenseitiges Kennenlernen in Fragen des Glaubens

ökumenische Feste

gemeinsames Pfarrfest

gemeinsame Pfarrreise

Wiedereinführung ök Gemeindeausflug

mehr Verständnis für kath. Glaubenswahrheiten

mehr an: Toleranz, Respekt und Achtung, Zusammengehörigkeitsgefühl

dogmatische Enthauptung

alle Möglichkeiten ausschöpfen (auf geistlicher Ebene)

dass ein ev. Pfarrer in der kath. Kirche predigen darf

Gastfreundschaft auch im kath. Gottesdienst

Mahlgemeinschaft, mehr Möglichkeiten sich außerhalb der GD zu treffen und zu begegnen

kein krampfhaftes Einswerden, sondern größere Anstrengungen sich im Glauben tiefer zu verstehen

besseres Wissen um die Identität der eigenen Konfession

mehr gemeinsame Veranstaltungen, die jede Gemeinde ohnehin macht (mindestens ein GD im Jahr zur normalen Zeit)

dass ök Gottesdienst wenigstens einmal im Jahr um 10 Uhr stattfinden kann

größere Beteiligung an den ök Veranstaltungen

mehr Miteinander

mehr Interesse an ök Aktivitäten

eine größere Beteiligung an ök Gottesdiensten/Veranstaltungen

 

TOP 8  Fragen und Gedankenaustausch

Einzelne Themen zur Ökumene (Abendmahl / Eucharistiefeier / konfessionell verschiedene Ehen etc.) werden angesprochen. Es kommt auch der Vorschlag, das Wort „Ökumene“ zu vermeiden und statt dessen z.B. „gemeinsam“ zu verwenden.
Der KV würde sich auch am Förderverein beteiligen, wenn es vorrangig um St. Katharina gehen würde. In der Satzung heißt es aber: „alle katholischen Einrichtungen“.

 

TOP 9  Termine

Erstmals findet ein gemeinsames Senioren-Sommerfest am 28. Juli im Pfarrgarten St. Severin statt. Das ökumenische Seminar ist am 23. Oktober zum Thema „Der Tod gehört zum Leben - wie damit umgehen“.

Der Stehempfang zum 10-Jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Windolf ist am 19. Sept. 2004 (und nicht wie ursprünglich geplant am 3.10.).

Weitere gegenseitige Termine werden bekannt gegeben.

 

Die Sitzung endet um 22.45 Uhr mit dem gemeinsamen „Vater unser“ und dem Segen.

gez. Pfarrer Windolf       gez. Pfarrer Kobilke     gez. van Hemmen (KV)
gez. Sach (PGR und Sitzungsleiter)            gez. Bauernfeind (Protokoll)

 

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