Förderverein St. Severin e.V. St. Severin Garching
 

Verein und Aktuelles
Der "Förderverein St. Severin Garching e.V." möchte bauliche, kulturelle und soziale Aufgaben der katholischen Kirchengemeinde unterstützen. Auch die Förderung einer verstärkten Präsenz der Kirche im gesellschaftlichen Leben der Stadt Garching ist ein vorrangiges Ziel. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, durch Spendenaktionen und Mitgliedschaftsbeiträge notwendige bauliche Maßnahnahmen, insbesondere die dringende Renovierung der Alten Pfarrkirche St. Katharina, finanzierbar zu machen.

Seit Vereinsgründung konnten mit der Sanierung des Turm von St. Katharina und den neuen Glocken (Abschluss 2006),
des neuen Kreuzes in St. Severin (Abschluss 2009) sowie der Sanierung der Orgel in St. Severin (Abschluss 2009)
und der Sanierung der Orgel in St. Katharina (Abschluss 2013) schon beachtliche Projekte unterstützt werden.
Jüngstes Projekt war die Aufstellung der Patrona Bavariae (2017).

Alle diese Investitionen wären ohne den Förderverein kaum durchführbar gewesen.
Informationen über die erfolgreichen Projekte finden sie weiter unten im Text.

In den Jahren 2002, 2004, 2012 und 2017 wurden Benefizkonzerte im Bürgerhaus Garching veranstaltet.
 
Vorsitzender: Dr. Günter Koller (Bild links)
stellv. Vorsitzender: Alfons Kraft
(Bild rechts)
beim Benefizkonzert 2002

Am Bild auch (Mitte) Jürgen Heckel als Moderator.

Der im Jahr 2001 gegründete Förderverein St. Severin Garching e. V. hat ca. 100 Mitglieder. Auch die Stadt Garching ist Mitglied.
Bitte unterstützen auch Sie dieses Anliegen.
Sie haben die Möglichkeit, direkt auf das Konto des Fördervereins bei der
Kreissparkasse, BLZ 70250150, Konto-Nr. 10039980 zu spenden oder Mitglied zu werden.
IBAN: DE
03702501500010039980   BIC: BYLADEM1KMS

Anträge hierfür liegen in den Kirchen auf oder können im Pfarrbüro abgeholt werden.

Vereinsgründung am 15.11.2001
Zur Vorstellung des neu gegründeten "Fördervereins St. Severin Garching" am 15.11.2001
waren 80 Interessierte gekommen.
Dr. Koller und Pfarrer Windolf stellten die Ziele des Vereins vor. Nach ihrer Meinung ist ein finanzielles Eintreten für unsere Kirchen
auch neben dem Eintreten für soziale Hilfsleistungen berechtigt. Den Festvortag "Lasst die Kinder und Erwachsenen wieder Mensch sein"
hielt der bekannte Schriftsteller Prof. Helmut Zöpfl. Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Instrumentalduo und der Chor von St. Severin.

Patrona Bavariae (Abschluss 2017)


Seit über 100 Jahren bestand bereits der Wunsch der Pfarrgemeinde, in Garching eine Mariensäule aufzustellen.
Denn schon 1913 wurde eine Stiftung „Mariensäule" gegründet. Auf dieses Geld wurde verwiesen, als es 1961 um die Frage des Nachweises von Eigenkapital für die Finanzierung des Kirchenneubaus St. Severin ging (siehe Kapitel 1 dieser Chronik).
In der Geschichte der Pfarrei St. Severin finden wir erst 1980 unter Pfarrer Königbauer wieder das Stichwort Mariensäule. Im Beschlussbuch der Kirchenverwaltung steht am 23.10.1980 der Eintrag: „…dass eine Sondierung bezüglich einer Mariensäule vor dem alten Pfarrhaus unternommen werden solle und eine Kontaktaufnahme mit Architekt, Bildhauer und (politischer) Gemeinde erfolgen solle".
Dann folgte am 11.2.1983 unter Pfarrer Anneser der Eintrag: „Die Kirchenverwaltung stimmt der Errichtung einer Mariensäule auf dem Bürgerplatz zu. Das Baureferat der Diözese wird gebeten, durch einen Künstler einen Entwurf zu fertigen und Kosten zu ermitteln." Die nächste Erwähnung der Mariensäule findet sich erst am 19.7.2000. Hier wurde von der Kirchenverwaltung die Standortfrage erneut aufgegriffen und Pfarrer Windolf gebeten, diesbezüglich Gespräche mit dem erzbischöflichen Baureferat wieder anzustoßen.

Erst 2013 kam wieder neuer Schwung auf.
Da ergriff der Förderverein St. Severin unter der Vorstandschaft von Dr. Günter Koller und Alfons Kraft diese Initiative.
Auf seiner Mitgliederversammlung ließ der Vorstand den Verein abstimmen, ob er den Vorstand beauftrage, das Projekt Mariensäule vorwärts zu treiben. Die Zustimmung war überwältigend. Am 3.12.2013 beschäftigte sich die Kirchenverwaltung mit dem Projekt und befürwortete einstimmig die Initiative. Sie sprach sich dafür aus, den Förderverein die Planung einer Mariensäule konkretisieren zu lassen. Der Vorstand des Fördervereins ging erneut auf Standortsuche, auch erste Gespräche mit Bürgermeisterin Gabor stießen auf grundsätzliches Wohlwollen. Schließlich wurde an deren Nachfolger Bürgermeister Dr. Gruchmann eine schriftliche Anfrage zur Aufstellung einer Skulptur zu Ehren der Patrona Bavariae auf städtischem Grund formuliert, die am 5.5.2015 im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt diskutiert wurde. Die vorgeschlagenen Standorte des Fördervereins waren der Rathausplatz und der Platz zwischen Jugendheim Profil und dem U-Bahneingang. Der Ausschuss war grundsätzlich positiv gestimmt, sprach sich aber für eine erneute Standortsuche aus. Die nächste Behandlung des Themas fand am 12.11.2015 statt, diesmal vor dem Haupt- und Finanzausschuss. Auf der Vorschlagsliste für den Standort standen 1) Fläche zwischen Jugendheim und U-Bahn, 2) Fläche südlich des Hüterwegs gegenüber dem neuen Biergarten und 3) der Platz vor dem Postgut, wobei der Förderverein 1) und 2) favorisierte. Die fast einstimmige Entscheidung fiel zugunsten 2). Dabei wurde festgehalten, dass bei der „Gestaltung und Aufstellung der Patrona Bavariae als religiöses Symbol auf öffentlichem Grund die Glaubensvielfalt in Garching Beachtung finden müsse". Daraufhin hat die Vorstandschaft des Fördervereins nach Beratung durch Prof. Mödl (1. Vorsitzender des Vereins für christliche Kunst in München), Dr. Kürzeder (Direktor des Diözesanmuseums in Freising) und Pfarrer Ljubisic Anfang 2016 drei einschlägige Bildhauer und Meisterschüler der Münchner Kunstakademie eingeladen, in einem Wettbewerb Gesamtkonzepte zu erarbeiten und einzureichen. Es handelte sich um die Künstler Johann Brunner, Frau Elke Härtel und Frau Lioba Leibl. Am 30. Mai 2016 wurden die eingereichten Vorschläge von den Künstlern vorgestellt und von einer Jury bewertet. Jury-Mitglieder waren Prof. Mödl, 1. Bürgermeister Dr. Gruchmann, Pfarrer Ljubisic, Kirchenpfleger Prof. Dr. Hegering, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Nicola Gerhardt, Alfons Kraft als 2. Bürgermeister und 2. Vorsitzender des Fördervereins und Dr. Günter Koller als 1. Vorsitzender des Fördervereins. Aus dem Wettbewerb ging einstimmig die Arbeit von Frau Lioba Leibl als Sieger hervor. Frau Leibl stellte ihren Entwurf sowohl bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins am 14. Juli als auch in der Sitzung des Stadtrates am 26. Juli vor. Auf der Basis des ausgewählten Gestaltungskonzepts für die Skulptur und den Aufstellungsort sowie der Kostenschätzung mussten in der Folge die Wege für eine Sicherstellung der Finanzierung sowie Verhandlungen mit der Stadt Garching über die Umsetzung der Standortgestaltung konkretisiert werden. Die Kosten für die Marienfigur samt Umgriff betragen 95.000 € und sind vom Förderverein St. Severin im Vertrauen auf die Spendenfreudigkeit der Garchinger(innen) aufzubringen.
Die Stadt Garching hat die Übernahme der Platzgestaltung und Bepflanzung übernommen. Die Enthüllung und Segnung der Skulptur zu Ehren der Patrona Bavariae war im Rahmen eines Festakts am Samstag, den 16. September 2017, am Vorabend des 50. Weihetages von St. Severin.
Fotos siehe oben.

Orgelsanierung St. Katharina (Abschluss 2013)
Die Orgel von St. Katharina ist wieder in „Takt“.
Das Benefizkonzert vom 8. Januar 2012, das vom Förderverein St. Severin für die Restaurierung der Orgel von St. Katharina veranstaltet wurde,

brachte einen enormen Schub an Spendenbereitschaft. Spontan hat sich die Sparda-Bank im Mai 2012, nach der Presseveröffentlichung,
bereit erklärt, 3000 Euro zu spenden. Nach der Beauftragung für die Restaurierung an den Orgelbaumeister Alois Linder aus Nussdorf am Inn
wurde die Orgel komplett im Herbst 2012 ausgebaut, zerlegt und alle Bauteile gereinigt, Schadhaftes überarbeitet,
denn der Holzwurm und Schimmelpilze haben der Substanz in den Jahren sehr geschadet und entsprechende Spuren hinterlassen.
So wurden z. B. von den insgesamt 700 Orgelpfeifen die Zinkblechpfeifen aus der Kriegszeit entfernt und durch reine Zinnpfeifen ersetzt.

Bei einem Besuch am 21. März 2013 in der Werkstatt von Orgelbaumeister Alois Linder informierte sich die Vorstandschaft des
Fördervereins St. Severin zusammen mit dem Kirchenmusiker und Organisten der Pfarrei Gregor Gardemann über den Fortgang
der Restaurierungsarbeiten. Die meisten Teile waren für den Rücktransport fertig und der Einbau und die Fertigstellung waren in Sicht.
Am 29. Juni 2013 war es dann soweit, dass das restaurierte und denkmalgeschützte Kleinod bei einem Festgottesdienst
von Pfarrer Michael Ljubisic gesegnet und offiziell wieder in „Betrieb“ genommen werden konnte.
Hierzu sang der Chor von St. Severin die dazu passende Orgelmesse "Missa brevis Nr. 7 in C" von Charles Gounod.
An den darauf folgenden Sonntagen veranstaltete der Förderverein drei Orgelkonzerte mit namhaften Organisten,
wie Herrn Carsten Igelbrink vom Limburger Dom, Prof. Francesco di Lernia von der Universität Foggia aus Italien
und Herrn Holger Gehring von der Dresdner Kreuzkirche mit großem Erfolg.

Und so können die Kirchenbesucher von St. Katharina auf Weiteres und hoffentlich für viele Jahre bei Gottesdiensten,
Trauungen und sonstigen Gottesdienstfeiern den Wohlklang der „Deutsch Romantischen Orgel“ von1893 hören und genießen.

Ein großer Dank und ein herzliches „Vergelts Gott“ an all die Spender und Sponsoren für die großzügige finanzielle Unterstützung
an den Förderverein und letztlich an die Pfarrei St. Severin. Ganz überraschend zum Jahresende 2013 beteiligte sich auch die
Geschäftsleitung der Dr. Vielberth-Gruppe Business Campus in Garching an der Finanzierung der Orgelrestaurierung.
Alfons Kraft, 2. Vorsitzender des FV, Dezember 2013

Bilder siehe unten:
(Bild 1) Spende von der Sparda-Bank. v.l. Pfarrer B. Windolf, Tania Schiebel, Leiterin der Sparda-Bank-Geschäftsstelle
Unterschleißheim, Christine Miedl, Direktorin der Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank-München, Alfons Kraft,
2. Vors. des FV und Organist Gregor Gardemann.
(Bild 2) Blick in das Gehäuse der ausgebauten Orgel. v.l. Organist G. Gardemann, Alfons Kraft und Dr. Günter Koller, 1. Vors. des FV.
(Bild 3) Auf der Empore vor dem Spieltisch und leerem Orgelprospekt. v.l. Dr. Koller, G. Gardemann u. A. Kraft.
(Bild 4) In der Werkstatt von Orgelbaumeister A. Linder. v.l. A. Kraft, Alois Linder, G. Gardemann u. Dr. G. Koller.
(Bild 5) Segnung der restaurierten Orgel. v.l. Pfarrer Michael Ljubisic mit Ministranten.

 
Orgelsanierung St. Severin (Abschluss 2009)
 Die Königin der Instrumente bekam eine Generalüberholung.
Fast 40 Jahre alt ist die Orgel in der Pfarrkirche von St. Severin. Mit 25 Registern auf zwei Manualen und Pedal und 1700 Pfeifen ist sie ein Unikat, die 1970 von der Firma Wastlhuber erstellt wurde. Vor dem Einbau leistete ab 1967 drei Jahre lang eine „Übergangsorgel“ ihren Dienst. Diese steht bis heute in der Filialkirche Franziska Romana in Hochbrück. In den letzten Jahren haben sich in dem technischen Wunderwerk zunehmend Mängel bemerkbar gemacht. Und so hat sich die Kirchenverwaltung zu einer Generalsanierung entschlossen. Dazu wurden mehrere Angebote eingeholt. Der Chorleiter und Organist Albert Neuhauser bemerkt, dass es sehr schwierig ist für dieses Orgelunikat und Kunstwerk vergleichbare Angebote zu erhalten. Und das zeigte sich dann deutlich bei den Angebotsunterschieden, die zwischen 23 TS und 53 TS Euro lagen. Den Auftrag erhielt zuletzt der Orgelbauer Michael Jocher aus Peiting. Für die beauftragte Sanierung sind bis zu 50.000 Euro eingeplant. Wer wird und kann nun das viele Geld aufbringen, wenn dafür ausschließlich die Pfarrei aufkommen muss? Schon wie bei der Turmsanierung von St. Katharina brachte sich der Förderverein St. Severin e. V. (FV) zusammen mit der Pfarrei mit einem Drittel der Kosten und für das jüngst eingebrachte Hängekreuz in St. Severin mit der vollen Kostenübernahme ein. Auch für die o. g. Sanierung hat sich der FV bereit erklärt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Die Vorstandschaft ist überzeugt, dass mit der gewohnten großen Spendenfreudigkeit der Garchinger das Geld zusammenkommt. Im November 2009 wird die Orgel wieder gänzlich fertig gestellt sein. Mit großer Erwartung dürfen dann die Kirchenbesucher ihre wohlklingenden Orgelklänge zu Ohr bekommen und genießen dürfen.
Alfons Kraft, November 2009



Neues Kreuz in St. Severin (Abschluss 2009)

 Der Förderverein St. Severin hat durch einen Photographen
 gute Bilder des neuen Kruzifixes in St. Severin anfertigen lassen.

 Die Beschaffung dieses "Garchinger Christus" wurde vom Förderverein unterstützt.
 Entsprechende Postkarten gibt es in der Pfarrei zu erwerben.

 Am Sonntag 18. Januar 2009, 10 Uhr in St. Severin
 war ein Festgottesdienst mit Segnung des neuen Kreuzes

 
durch Erzbischof Reinhard Marx, Festliche Chor- und Instrumentalmusik
 anschl. Festzug und Empfang im Bürgerhaus

St. Severin in Garching ist ein gelungenes Beispiel zeitgemäßer Kirchenbaukunst, ein eindrucksvoller sakraler Raum, als Zelt Gottes gestaltet. Es ist ein lang gehegter Wunsch unserer Pfarrgemeinde, den Besuchern dieser Kirche eine verstärkte Orientierung auf Christus hin zu geben. Nach vielen Überlegungen in allen Gremien fiel die Wahl auf die Darstellung eines auferstehenden Christus, der das Geschehen von Karfreitag bis Ostern einschließt. Die damit verbundenen Gedanken und Anliegen hat Pfarrer Bodo Windolf im „Miteinander“ vom Herbst 2008 wunderbar beschrieben. Die vorgegebenen Aussagen und damit die Gestaltung dieses Kreuzes wurden von der renommierten Künstlerin Anna Chromy eindrucksvoll umgesetzt.
Nun macht uns der Münchner Erzbischof Reinhard Marx die große Freude, die neue Garchinger Christusfigur zu segnen. Dies ist natürlich auch eine gute Gelegenheit für den Erzbischof und die Garchinger Kirchengemeinde, sich gegenseitig näher kennen zu lernen.
Das Besuchsprogramm: Wir erwarten unseren Bischof am
Sonntag, 18. Januar 2009, 10 Uhr zum Festgottesdienst in St. Severin, den er gemeinsam mit unseren Priestern für uns zelebrieren wird. Der Chor St. Severin wird unter der Leitung von Albert Neuhauser die Messe mit Chor- und Instrumentalmusik festlich umrahmen. Anschließend ziehen wir gemeinsam, begleitet von den Glocken von St. Katharina und St. Severin, zum Garchinger Bürgerhaus. Dort bittet der Förderverein St. Severin zu einem Empfang. Nach einleitenden Grußworten wird bescheiden, aber gastlich für das leibliche Wohl gesorgt. Dieser Empfang bietet die schöne Möglichkeit, den humorvollen und charismatischen Kirchenmann Reinhard Marx verbunden mit seiner gewinnenden Ausstrahlung aus nächster Nähe kennen zu lernen. Wir vom Förderverein St. Severin würden uns gemeinsam mit unserem Pfarrgemeinderat, der Kirchenverwaltung und allen Aktiven, voran natürlich mit unserer Geistlichkeit, sehr darüber freuen, wenn viele Garchingerinnen und Garchinger dieser Einladung zu einem besonderen Festtag Folge leisten. Wir würden uns dem Erzbischof gerne als die große Familie präsentieren, die wir sind.
Dr. Günter Koller und Alfons Kraft


Renovierung des Turms und neue Glocken in St. Katharina (Abschluss 2006)
Bilder von Renovierung St. Katharina und neuer Glocken

Segnung der neuen Kirchturmspitze (Sommer 2006)

Glocken läuten zum ersten Mal

       vorher

         jetzt
Glocken St. Katharina läuteten am 22. Oktober 2006
Die Turmrenovierung  der alten Pfarrkirche von Garching,
St. Katharina (Bild), ist nunmehr abgeschlossen und die neuen Glocken
erklangen am Kirchweihfest  22. Oktober zum ersten Mal.
Am
Kriegerdenkmalplatz vor St. Katharina traf sich die Pfarrgemeinde.
Pfarrer Bodo Windolf stellte die neuen 
Glocken vor und sie läuteten der Reihe
nach. Ein großes DANKE sagte er an alle, die sich mit enormen Einsatz
um die Renovierung gekümmert haben und an die großzügigen Spender.
Dem Förderverein St. Severin mit Dr. Günter Koller und Alfons Kraft
an der Spitze gebührt große Anerkennung.
Die Kirche
St. Katharina
im neuen
Glanz.



Alfons Kraft,
vom Förderverein,
die "Kraftquelle"
und der Antreiber
kann stolz auf
die vollbrachte
Leistung sein.


Bilder vom 22. Oktober 2006

Glocken einhängen im Kirchturm
Am Freitag 28. Juli 2006
wurden die alten Glocken von St. Katharina abgenommen und die neuen Glocken eingehängt.
Viele Garchinger verfolgten das Geschehen. Auch der Chor und die Blasmusik waren dabei. Links im Bild eine alte Glocke.
Die Sanierung des Kirchturms ist damit fast abgeschlossen.

Glockenweihe
A
m Sonntag 7. Mai 2006 wurden die neuen Glocken von St. Katharina geweiht. Nach dem Festzug über St. Katharina nach St. Severin war Festgottesdienst in St .Severin. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Prälat Georg Schneider weihte anschließend auf dem Kirchplatz im Auftrag von Kardinal Wetter das neue Geläut. Alle Vereine waren beteiligt, Dementsprechend war auch der Andrang beim Pfarrfest am Kirchplatz sehr groß. Das herrliche Wetter tat sein übriges zur rundum gelungenen Veranstaltung.
Die vier neuen Bronzeglocken der alten Pfarrkirche St. Katharina


Christusglocke


Katharinaglocke


Mariaglocke


Benediktglocke

Die Maßnahme "St. Katharina" hat seit der Entscheidung für die Sanierung folgenden Verlauf:
- Dokumentation zur Bau-, Ausstattungs- und Restaurierungsgeschichte im Mai 2001
- Gutachten des Orgel- und Glockensachverständigen der Erzdiözese vom Juni 2000
- Beschluß der Kirchenverwaltung für die Beschaffung von vier neuen Bronzeglocken,
  drei Turmuhrblättern und eines Schlagwerkes im November 2001
- Beschluß der Turmsanierung im Juni 2002
- Feststellung und Sicherstellung der Finanzierung bei je 1/3 Ordinariat, Stadt u. Pfarrei, Dez. 2003
- Planungsvorgaben des Baureferates und Beauftragung des Archtekturbüros Pollok u. Gonzales
- Baubeginn August 2005
- Fertigstellung Oktober 2006

Schon im Frühjahr 2000 wurden die Überlegungen zur Turmsanierung
konkretisiert und festgestellt, dass der Turm über die Jahre deutlich
gelitten hat und viel von seiner ursprünglichen Ausstrahlung verloren war.
- Farbe und Putz waren teilweise abgegangen
- Die schwarz und weiß gefassten Stahlzifferblätter aus den 60er Jahren
  waren völlig verrostet und die Schallöffnungen waren voll der Taubennester
- Die Stahlglocken von 1948 wiesen neben ihrer schlechten Qualität auch Gußmängel auf.
- Der Stahlglockenstuhl hat starke Korrosionsschäden. Die Statik wurde laut TÜV in Frage gestellt
- Die Turmpodeste teilweise morsch und nicht mehr sicher
- Die arkadenartigen Strukturen und der Deutsche Stab waren an der Westseite 1959 abgeschlagen
- Der Kehldachanschluss von Schiff und Turm wiesen erheblich bauliche Fehler auf
- Aufsteigende Feuchtigkeit am Turm- und Schiffgemäuer

Nach dem Hochrüsten bis an die Dacheindeckung musste festgestellt werden, dass
- Kupferblecheindeckung sehr spröde und teilweise rissig ist
- Kreuz, Turmkugel und Blitzableiter sind stark korridiert
Danach wurde entschieden, über eine bis dahin angedachte Teilsanierung bis
unter die Haube auch noch die Eindeckung zu erneuern und die ursächliche
Turmhöhe wieder zu erstellen; d. h. um drei Meter anzuheben. Dazu musste
wiederum die Finanzierbarkeit geklärt werden.

Die wesentlichen Sanierungsmaßnahmen:
- Entfernung der oberen Putzschicht
- Erneuerung des Oberputzes
- Erstellen von Scheinöffnungen
- Ergänzen des Deutschen Stabes an der Westfassade
- Schließen von diversen Öffnungen, die nicht der Historie entsprechen
- Erhöhung der vier Giebeldreiecke
- Vier neue Bronzeglocken
- Neues Uhrwerk mit Viertel- und Stundenschlag
- Gesamte Elektroinstalation für Beleuchtung und Steuerungen
- Neue drei Zifferblätter davon zusätzlich eines an der Westseite des Turmes
- Kuperblech und Schalung abnehmen
- Dachstuhl in Form eines Kaiserstuhl (Mittelsäule bis zur Turmspitze) an Bestand anschifften
- Grundschalung aus 30 mm Bretter
- Holzschindeleindeckung aus naturbelassener "Sibirischer Lärche" ca.
  dreieinhalbmal überdeckt
- Neue Innenpodeste mit Geländer
- Isolierputz an den Fundamenten des Turmes und des Schiffes mit zus. Lehmpackung anbringen
- Kreuz, Turmkugel und vier zus. Kugeln an den Giebeldreiecken feuervergolden bzw. erneuern
- Gesamte Umfriedung der Kirche mit Rollrasen und Ziegelklinker herstellen.

Selbstverständlich kosten die zusätzlichen Leistungen einiges mehr.
Die ursächlich geschätzten Kosten von 455.000 Euro werden um ca. 50.000 Euro überschritten.
Das war nicht abzusehen, jedoch stets zu vermuten, dass das eine oder andere an Nichterkennbaren auf die Sache zukommt.
Wollte man die Dachsituation so belassen, hätte die nächste Generation in
zehn oder 15 Jahren mit Sicherheit mehr dafür ausgeben müssen. Schon allein
wegen der Gerüstkosten, die von unten bis zum Dachanschluss zweimal zu
erstellen wären. Und so dürfen wir für lange Zeit eine abgeschlossene Maßnahme übergeben.
Der Förderverein wird deshalb weiterhin für Spenden empfänglich sein und
hoffen, dass da auch noch etwas fließt und wenn die Gemeinde auch noch zur
Nachfinanzierung mithilft, wird St. Katharina eine "runde Sache".

Alfons Kraft, 2. Vorsitzender des FV, Sachstand August 2006

Benefizkonzerte 2002, 2004, 2012, 2017

Benefizkonzert für die Patrona Bavariae am 5. Mai 2017 im Bürgerhaus




Den Vorsitzenden Dr. Günther Koller (Foto) und Alfons Kraft ist es auch am 5. mai 2017 gelungen, dem Publikum
im gut besetzten Bürgerhaus (ca. 400 Besucher) ein unterhaltsames Programm zu bieten
(Foto: Kindertanzgruppe und Chor).
Mit dabei waren Pfarrer Michael Ljubisic, Bürgermeister Dietmar Gruchmann und auch die Bildhauerin Lioba Leibl.
Zur Unterhaltung des Publikums sangen, spielten, tanzten oder musizierten:
Der Chor St. Severin, der Gospelchor und der Kinderchor St. Severin jeweils unter der Leitung von Rudolf Drexl,
die Kinder des Heimatvereins Garching, die Garchinger Pfeiffer, Bläser und Schüler der Musikschule Garching
und Mitglieder der Garchinger Bauernbühne. Der Eintritt war frei. Zweck ist es ja eher, Spenden zu sammeln für das Kunstwerk.
„Sehr zufrieden“ sei man mit dem Benefizabend unter dem Motto „Garching singt und spielt für die Patrona Bavariae“ gewesen.
Das sagt Günter Koller, Vorsitzender des Fördervereins St. Severin gleich an drei Stellen.
Erstens die Zuschauerresonanz betreffend, da sich mehr als 400 Besucher im Bürgerhaus einfanden.
Zweitens seien die Beiträge der drei Severin-Chöre, des Heimatvereins, der Garchinger Pfeifer, der Musikschule und der Bauernbühne hervorragend angekommen.
Und drittens hat der Abend den Förderverein auch näher an sein Ziel gebracht, das da lautet: rund 100.000 Euro sammeln für eine Marienskulptur.
Mehr als drei Viertel der Summe hatte man schon beisammen; nun seien durch Spenden beim Benefizabend weitere gut 2400 Euro hinzugekommen.

Am 16. September 2017 soll die Patrona Bavariae (Foto: Stand im Mai 2017) auf der Wiese zwischen Maibaum und Augustiner aufgestellt werden,
im Rahmen der Feier anlässlich des 50. Jahrestags der Weihe der Pfarrkirche St. Severin.


Benefizkonzert für die Orgel in St. Katharina am 8. Januar 2012 ein voller Erfolg

Wieder ist es den Vorsitzenden des Fördervereins Dr. Günther Koller und Alfons Kraft (Bild links) gelungen, dem Publikum
im voll besetzten Bürgersaal (mindestens 500 Besucher) ein unterhaltsames Programm zu bieten, angefangen von der
Kindertanzgruppe des Heimatvereins, über die Chorabteilungen, den Kammersänger Wolfgang Probst bis hin zur Steptanzgruppe
des Tanzstudios und viele Weitere mehr. Moderiert von den "Doppelpack"-Damen Bärbl Köppl und Gabi Cygan,
die u.a. Pfarrer Bodo Windolf in eine Holzkiste steckten und im Nu auch wieder herzauberten.

Unsere Benefizveranstaltungen in den Jahren 2002 und 2004 unter dem Motto „Garchinger singen, musizieren und tanzen für St. Katharina und St. Severin“ haben das Publikum im jeweils voll besetzten Bürgerhaus begeistert. Bei uns häuften sich die Anfragen nach einer neuen Auflage dieses Garchinger Festivals. Wir haben auch einen guten Grund, wieder auf die Aufgaben unseres Fördervereins aufmerksam zu machen: Die Orgel unserer Kirche St. Katharina ist ein handwerkliches Juwel und Kunstwerk. Nun haben Fachleute bei einer Überprüfung festgestellt, dass der Zahn der Zeit an unserer Orgel genagt hat und dass sie dringend restauriert werden muss, um einem Verfall vorzubeugen. Die Kirchenverwaltung hat Expertisen eingeholt und eine Ausschreibung vorgenommen. Ergebnis: Nur noch wenige Orgelbauer haben das Wissen und das Können, unser gutes altes Stück wieder in neuem Glanz erklingen und erstrahlen zu lassen. Der Preis hierfür beträgt ca. 50.000 Euro. Er lässt sich nicht genauer fixieren, weil unerwartete Probleme bei der Sanierung auftreten können. Für  Orgelkosten gibt es keine Zuschüsse vom Erzbischöflichen Ordinariat. Also müssen wir wieder an den Bürgersinn und an die Spendenbereitschaft der Garchinger appellieren. Zugleich ist es uns ein Anliegen, zu einem guten Miteinander bei den Mitgliedern unserer Pfarrgemeinde beizutragen. Deshalb werden wir beim nächsten Benefizabend eine gute Mischung aus Information, Unterhaltung und musischen Darbietungen anbieten.
Dr. Günter Koller
(Vorsitzender des Fördervereins)

Benefizkonzert am 15. Oktober 2004 im Bürgerhaus
Am 15. Oktober 2004 war im großen Saal des Bürgerhauses das zweite Benefizkonzert zugunsten der Sanierung des Turms von St. Katharina. Veranstalter: Förderverein St. Severin. Mitwirkende: Chor St. Severin; Wolfgang Probst, Kammersänger (siehe Bild links); Heimatverein Garching; Duo Pfr. Windolf / Weber; Chor der evangelischen Kantorei; Garchinger Pfeiffer; Duo Boser / Weber; Garchinger Bauernbühne. Die Moderation hatte Jürgen Heckel. Mit 500 Besuchern war die Veranstaltung wieder ein voller Erfolg.

Serenata mit Kirchenführung am 24. Oktober 2003
St. Katharina stellte sich vor......
Der Förderverein St. Severin e. V. veranstaltete eine Serenata mit Kirchenführung.
Am Freitag, den 24.10.2003 war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Zwischen Konzertbeiträgen informierte Pfarrer Bodo Windolf und Ortschronist Dr. Geisel über die Kirchen- und Baugeschichte von St. Katharina.
Kirchenführung St. Katharina mit Bildern

Benefizkonzert am 15. Oktober 2002 im Bürgerhaus
GarchingerInnen sangen, musizierten und tanzten für Kirche St. Katharina
Das Bürgerhaus war mit geschätzten 600 Besuchern ausverkauft. Ein nicht erwarteter Erfolg für den Förderverein St. Severin Garching e.V.  Gratulation und Dank an die Veranstalter Herrn Dr. Koller und Herrn Kraft sowie allen Darbietern und Gruppen. Die Stimmung war prächtig, die erstklassige Musik, der Gesang und der Tanz
(Foto Heimatverein) fanden großen Beifall des Publikums.
Der Erlös wird für die Sanierung der alten Pfarrkirche St. Katharina verwendet.

„St. Kath´rina machte es möglich“.
Ihr zu Ehren hat sich der Förderverein St. Severin e.V. (FV) vorgenommen, ihrem Turm durch finanzielle Unterstützung der Kirchenverwaltung wieder die erforderliche Standfestigkeit zu ermöglichen und ein würdiges Aussehen zu geben.

Mit der Veranstaltung eines Benefizkonzertes im Bürgerhaus Garching wurde ein erster Schritt, der sogenannten Beweisführung getan, dass sich Garching zu seiner Kirche, der Heiligen Katharina geweiht, bekennt. Sie ist das erstrangigste Kulturgut in Garching.

Etwa 120 singende, tanzende und musizierende Garchinger in verschiedenen Gruppierungen begeisterten die etwa 600 Gäste aus nah und fern. Publikum und Aufführende zusammen bildeten ein wahres Heimattreffen.

Herr Diplombibliothekar Jürgen Heckel moderierte gekonnt den Ablauf.

Der Chorleiter von St. Severin Albert Neuhauser steuerte und zelibrierte das Konzertprogramm meisterlich.
Das Garchinger Sinfonieorchester am Max-Planck-Instititut unter der Leitung von Andreas Fischer machte den Auftakt mit Serenaden von W.A.Mozart.
Im Anschluß die Begrüssung des 1.Vorsitzenden Dr. Günter Koller. Er stellte deutlich heraus, dass ein so wichtiges Renovierungsprojekt nur über eine Bürgerinitiative geht. Auch die politische Gemeinde sollte sich finanziell beteiligen. Dies bestätigte Garchings Erster Bürgermeister, Manfred Solbrig. Er freue sich über das Engagement des FV und seine Ziele. Pfarrer Bodo Winolf machte in seinem Grußwort deutlich: „Wer Geld für den Kirchturm gibt, der wird sich auch einbringen für die Hungernden in der Welt“.

Der Chor St. Severin unterstrich unter der Leitung von Albert Neuhauser mit seinem Erwachsenen- und Projektchor seine Qualität mit a cappella Stücken für 6st. bzw. 8st.gemischten Chor: „ Lobt und singt dem Herren“. Die Herren Pfarrer Windolf am Cello und Paul Kaspar am Klavier, brillierten mit einer Sonate von Ludwig van Beethoven. Der Chor der evang. Laudatekirche-Garching, unter der Leitung von Markus Sterk, trug in praktizierter Ökumene zwei Lieder von H. Leo Hassler und G. Dowland vor.

Nach einer längeren Pause, die mehr der Kommunikation, als dem leiblichen Wohl diente, startete der Heimatverein, begleitet von einem auf den Tag genau entstandenen Kammerorchester - vielleicht auch „Salonorchester“ genannt, mit dem Tanz „Münchner Francaise“. Ein farbenfrohes Bild mit acht Paaren in der Garchinger Tracht brachte den Akteuren rauschenden Applaus.

Die weit über Garching hinaus bekannte Gruppe Sappradi, Geschwister der Familie Chalupper u.a., stellten wieder einmal klar, welch ausgereifte Talente in Garching zu finden sind. Höchster Genuß wurde beschert mit den vierhändigen Klavierstücken, vorgetragen von den Klavierlehrerinnen der Musikschule Garching, Frau Kerstin Teubel und Frau Manja Vlachogianni.

Die aus Garching nicht mehr wegzudenkenden Garchinger Pfeiffer präsentierten mit ihren schwungvollen „Stückerln“ ein buntes Klangbild mit Flöte und Saiten-Musi. Mit Bedauern musste krankheitsbedingt auf die so erwünschte Sopranistin Miriam Wagner und ihrer vorgesehenen Operettenlieder verzichtet werden. Die besten Genesungswünsche von dieser Stelle aus.

Mit der Hymne auf die Kirche von St. Kath´rina, zur Melodie von E. Elgar, „Pomp and Circumstances Nr.1“, Text: G. Blüml, arrangiert von Albert Neuhauser, eingesungen vom Projektchor, verstärkt vom Erwachsenenchor St. Severin und mitgesungen von allen Gästen im Saal, klang der Abend aus.

Ein herzliches Vergelt´s Gott an all die beteiligten Akteure, insbesondere dem Moderator Jürgen Heckel, dem musikalischen Gesamtleiter Albert Neuhauser, der Stadt Garching, der Saalmannschaft des Bürgerhauses und nicht zuletzt allen Gästen. Das Konzert erbrachte einen Ertrag von knapp 6000 Euro.
Alfons Kraft, 2.Vorsitzender des Fördervereins, 2002


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