Förderverein St. Severin e.V. St. Severin Garching
 

Verein und Aktuelles
Der "Förderverein St. Severin Garching e.V." möchte bauliche, kulturelle und soziale Aufgaben der katholischen Kirchengemeinde unterstützen. Auch die Förderung einer verstärkten Präsenz der Kirche im gesellschaftlichen Leben der Stadt Garching ist ein vorrangiges Ziel. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, durch Spendenaktionen und Mitgliedschaftsbeiträge notwendige bauliche Maßnahnahmen, insbesondere die dringende Renovierung der Alten Pfarrkirche St. Katharina, finanzierbar zu machen. 
Vorsitzender: Dr. Günter Koller (Bild links)
stellv. Vorsitzender: Alfons Kraft
(Bild rechts)
beim Benefizkonzert 2002

Am Bild auch (Mitte) Jürgen Heckel als Moderator.

Mittlerweile zählt der im Jahr 2001 gegründete Förderverein St. Severin Garching e. V. fast 100 Mitglieder. Auch die Stadt Garching hat sich als Mitglied eingetragen. 
Bitte unterstützen auch Sie dieses Anliegen.
Sie haben die Möglichkeit, direkt auf das Konto des Fördervereins bei der
Kreissparkasse, BLZ 70250150, Konto-Nr. 10039980 zu spenden oder Mitglied zu werden.

Anträge hierfür liegen in den Kirchen auf oder können im Pfarrbüro abgeholt werden.

Zur Vorstellung des neu gegründeten "Fördervereins St. Severin Garching" am 15.11.2001 waren 80 Interessierte gekommen. Dr. Koller und Pfarrer Windolf stellten die Ziele des Vereins vor. Nach ihrer Meinung ist ein finanzielles Eintreten für unsere Kirchen auch neben dem Eintreten für soziale Hilfsleistungen berechtigt. Den Festvortag "Lasst die Kinder und Erwachsenen wieder Mensch sein" hielt der bekannte Schriftsteller Prof. Helmut Zöpfl. Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Instrumentalduo und der Chor von St. Severin. Eine gelungene Veranstaltung.

Orgelsanierung
Die Königin der Instrumente bekam eine Generalüberholung.
Fast 40 Jahre alt ist die Orgel in der Pfarrkirche von St. Severin. Mit 25 Registern auf zwei Manualen und Pedal und 1700 Pfeifen ist sie ein Unikat, die 1970 von der Firma Wastlhuber erstellt wurde. Vor dem Einbau leistete ab 1967 drei Jahre lang eine „Übergangsorgel“ ihren Dienst. Diese steht bis heute in der Filialkirche Franziska Romana in Hochbrück. In den letzten Jahren haben sich in dem technischen Wunderwerk zunehmend Mängel bemerkbar gemacht. Und so hat sich die Kirchenverwaltung zu einer Generalsanierung entschlossen. Dazu wurden mehrere Angebote eingeholt. Der Chorleiter und Organist Albert Neuhauser bemerkt, dass es sehr schwierig ist für dieses Orgelunikat und Kunstwerk vergleichbare Angebote zu erhalten. Und das zeigte sich dann deutlich bei den Angebotsunterschieden, die zwischen 23 TS und 53 TS Euro lagen. Den Auftrag erhielt zuletzt der Orgelbauer Michael Jocher aus Peiting. Für die beauftragte Sanierung sind bis zu 50.000 Euro eingeplant. Wer wird und kann nun das viele Geld aufbringen, wenn dafür ausschließlich die Pfarrei aufkommen muss? Schon wie bei der Turmsanierung von St. Katharina brachte sich der Förderverein St. Severin e. V. (FV) zusammen mit der Pfarrei mit einem Drittel der Kosten und für das jüngst eingebrachte Hängekreuz in St. Severin mit der vollen Kostenübernahme ein. Auch für die o. g. Sanierung hat sich der FV bereit erklärt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Die Vorstandschaft ist überzeugt, dass mit der gewohnten großen Spendenfreudigkeit der Garchinger das Geld zusammenkommt. Im November 2009 wird die Orgel wieder gänzlich fertig gestellt sein. Mit großer Erwartung dürfen dann die Kirchenbesucher ihre wohlklingenden Orgelklänge zu Ohr bekommen und genießen dürfen.
Alfons Kraft, November 2009



Neues Kreuz in St. Severin

 Der Förderverein St. Severin hat durch einen Photographen
 gute Bilder des neuen Kruzifixes in St. Severin anfertigen lassen.

 Die Beschaffung dieses "Garchinger Christus" wurde vom Förderverein unterstützt.
 Entsprechende Postkarten gibt es in der Pfarrei zu erwerben.

 Am Sonntag 18. Januar 2009, 10 Uhr in St. Severin
 war ein Festgottesdienst mit Segnung des neuen Kreuzes

 
durch Erzbischof Reinhard Marx, Festliche Chor- und Instrumentalmusik
 anschl. Festzug und Empfang im Bürgerhaus

St. Severin in Garching ist ein gelungenes Beispiel zeitgemäßer Kirchenbaukunst, ein eindrucksvoller sakraler Raum, als Zelt Gottes gestaltet. Es ist ein lang gehegter Wunsch unserer Pfarrgemeinde, den Besuchern dieser Kirche eine verstärkte Orientierung auf Christus hin zu geben. Nach vielen Überlegungen in allen Gremien fiel die Wahl auf die Darstellung eines auferstehenden Christus, der das Geschehen von Karfreitag bis Ostern einschließt. Die damit verbundenen Gedanken und Anliegen hat Pfarrer Bodo Windolf im „Miteinander“ vom Herbst 2008 wunderbar beschrieben. Die vorgegebenen Aussagen und damit die Gestaltung dieses Kreuzes wurden von der renommierten Künstlerin Anna Chromy eindrucksvoll umgesetzt.
Nun macht uns der Münchner Erzbischof Reinhard Marx die große Freude, die neue Garchinger Christusfigur zu segnen. Dies ist natürlich auch eine gute Gelegenheit für den Erzbischof und die Garchinger Kirchengemeinde, sich gegenseitig näher kennen zu lernen.
Das Besuchsprogramm: Wir erwarten unseren Bischof am
Sonntag, 18. Januar 2009, 10 Uhr zum Festgottesdienst in St. Severin, den er gemeinsam mit unseren Priestern für uns zelebrieren wird. Der Chor St. Severin wird unter der Leitung von Albert Neuhauser die Messe mit Chor- und Instrumentalmusik festlich umrahmen. Anschließend ziehen wir gemeinsam, begleitet von den Glocken von St. Katharina und St. Severin, zum Garchinger Bürgerhaus. Dort bittet der Förderverein St. Severin zu einem Empfang. Nach einleitenden Grußworten wird bescheiden, aber gastlich für das leibliche Wohl gesorgt. Dieser Empfang bietet die schöne Möglichkeit, den humorvollen und charismatischen Kirchenmann Reinhard Marx verbunden mit seiner gewinnenden Ausstrahlung aus nächster Nähe kennen zu lernen. Wir vom Förderverein St. Severin würden uns gemeinsam mit unserem Pfarrgemeinderat, der Kirchenverwaltung und allen Aktiven, voran natürlich mit unserer Geistlichkeit, sehr darüber freuen, wenn viele Garchingerinnen und Garchinger dieser Einladung zu einem besonderen Festtag Folge leisten. Wir würden uns dem Erzbischof gerne als die große Familie präsentieren, die wir sind.
Dr. Günter Koller und Alfons Kraft

Renovierung des Turms und neue Glocken in St. Katharina
Bilder von Renovierung St. Katharina und neuer Glocken

Segnung der neuen Kirchturmspitze (Sommer 2006)

Glocken läutem zum ersten Mal


       vorher

         jetzt
Glocken St. Katharina läuteten am 22. Oktober 2006
Die Turmrenovierung  der alten Pfarrkirche von Garching,
St. Katharina (Bild), ist nunmehr abgeschlossen und die neuen Glocken
erklangen am Kirchweihfest  22. Oktober zum ersten Mal.
Am
Kriegerdenkmalplatz vor St. Katharina traf sich die Pfarrgemeinde.
Pfarrer Bodo Windolf stellte die neuen 
Glocken vor und sie läuteten der Reihe
nach. Ein großes DANKE sagte er an alle, die sich mit enormen Einsatz
um die Renovierung gekümmert haben und an die großzügigen Spender.
Dem Förderverein St. Severin mit Dr. Günter Koller und Alfons Kraft
an der Spitze gebührt große Anerkennung.
Die Kirche
St. Katharina
im neuen
Glanz
.



Alfons Kraft,
vom Förderverein,
die "Kraftquelle"
und der Antreiber
kann stolz auf
die vollbrachte
Leistung sein.


Unten Bilder
vom 22. Oktober

Glocken einhängen im Kirchturm
Am Freitag 28. Juli 2006
wurden die alten Glocken von St. Katharina abgenommen und die neuen Glocken eingehängt.
Viele Garchinger verfolgten das Geschehen. Auch der Chor und die Blasmusik waren dabei. Links im Bild eine alte Glocke.
Die Sanierung des Kirchturms ist damit fast abgeschlossen.

Glockenweihe
A
m Sonntag 7. Mai 2006 wurden die neuen Glocken von St. Katharina geweiht. Nach dem Festzug über St. Katharina nach St. Severin war Festgottesdienst in St .Severin. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Prälat Georg Schneider weihte anschließend auf dem Kirchplatz im Auftrag von Kardinal Wetter das neue Geläut. Alle Vereine waren beteiligt, Dementsprechend war auch der Andrang beim Pfarrfest am Kirchplatz sehr groß. Das herrliche Wetter tat sein übriges zur rundum gelungenen Veranstaltung.
Die vier neuen Bronzeglocken der alten Pfarrkirche St. Katharina


Christusglocke


Katharinaglocke


Mariaglocke


Benediktglocke

Die Maßnahme "St. Katharina" hat seit der Entscheidung für die Sanierung folgenden Verlauf:
- Dokumentation zur Bau-, Ausstattungs- und Restaurierungsgeschichte im Mai 2001
- Gutachten des Orgel- und Glockensachverständigen der Erzdiözese vom Juni 2000
- Beschluß der Kirchenverwaltung für die Beschaffung von vier neuen Bronzeglocken,
  drei Turmuhrblättern und eines Schlagwerkes im November 2001
- Beschluß der Turmsanierung im Juni 2002
- Feststellung und Sicherstellung der Finanzierung bei je 1/3 Ordinariat, Stadt u. Pfarrei, Dez. 2003
- Planungsvorgaben des Baureferates und Beauftragung des Archtekturbüros Pollok u. Gonzales
- Baubeginn August 2005
- Fertigstellung Oktober 2006

Schon im Frühjahr 2000 wurden die Überlegungen zur Turmsanierung
konkretisiert und festgestellt, dass der Turm über die Jahre deutlich
gelitten hat und viel von seiner ursprünglichen Ausstrahlung verloren war.
- Farbe und Putz waren teilweise abgegangen
- Die schwarz und weiß gefassten Stahlzifferblätter aus den 60er Jahren
  waren völlig verrostet und die Schallöffnungen waren voll der Taubennester
- Die Stahlglocken von 1948 wiesen neben ihrer schlechten Qualität auch Gußmängel auf.
- Der Stahlglockenstuhl hat starke Korrosionsschäden. Die Statik wurde laut TÜV in Frage gestellt
- Die Turmpodeste teilweise morsch und nicht mehr sicher
- Die arkadenartigen Strukturen und der Deutsche Stab waren an der Westseite 1959 abgeschlagen
- Der Kehldachanschluss von Schiff und Turm wiesen erheblich bauliche Fehler auf
- Aufsteigende Feuchtigkeit am Turm- und Schiffgemäuer

Nach dem Hochrüsten bis an die Dacheindeckung musste festgestellt werden, dass
- Kupferblecheindeckung sehr spröde und teilweise rissig ist
- Kreuz, Turmkugel und Blitzableiter sind stark korridiert
Danach wurde entschieden, über eine bis dahin angedachte Teilsanierung bis
unter die Haube auch noch die Eindeckung zu erneuern und die ursächliche
Turmhöhe wieder zu erstellen; d. h. um drei Meter anzuheben. Dazu musste
wiederum die Finanzierbarkeit geklärt werden.

Die wesentlichen Sanierungsmaßnahmen:
- Entfernung der oberen Putzschicht
- Erneuerung des Oberputzes
- Erstellen von Scheinöffnungen
- Ergänzen des Deutschen Stabes an der Westfassade
- Schließen von diversen Öffnungen, die nicht der Historie entsprechen
- Erhöhung der vier Giebeldreiecke
- Vier neue Bronzeglocken
- Neues Uhrwerk mit Viertel- und Stundenschlag
- Gesamte Elektroinstalation für Beleuchtung und Steuerungen
- Neue drei Zifferblätter davon zusätzlich eines an der Westseite des Turmes
- Kuperblech und Schalung abnehmen
- Dachstuhl in Form eines Kaiserstuhl (Mittelsäule bis zur Turmspitze) an Bestand anschifften
- Grundschalung aus 30 mm Bretter
- Holzschindeleindeckung aus naturbelassener "Sibirischer Lärche" ca.
  dreieinhalbmal überdeckt
- Neue Innenpodeste mit Geländer
- Isolierputz an den Fundamenten des Turmes und des Schiffes mit zus. Lehmpackung anbringen
- Kreuz, Turmkugel und vier zus. Kugeln an den Giebeldreiecken feuervergolden bzw. erneuern
- Gesamte Umfriedung der Kirche mit Rollrasen und Ziegelklinker herstellen.

Selbstverständlich kosten die zusätzlichen Leistungen einiges mehr.
Die ursächlich geschätzten Kosten von 455.000 Euro werden um ca. 50.000 Euro überschritten.
Das war nicht abzusehen, jedoch stets zu vermuten, dass das eine oder andere an Nichterkennbaren auf die Sache zukommt.
Wollte man die Dachsituation so belassen, hätte die nächste Generation in
zehn oder 15 Jahren mit Sicherheit mehr dafür ausgeben müssen. Schon allein
wegen der Gerüstkosten, die von unten bis zum Dachanschluss zweimal zu
erstellen wären. Und so dürfen wir für lange Zeit eine abgeschlossene Maßnahme übergeben.
Der Förderverein wird deshalb weiterhin für Spenden empfänglich sein und
hoffen, dass da auch noch etwas fließt und wenn die Gemeinde auch noch zur
Nachfinanzierung mithilft, wird St. Katharina eine "runde Sache".

Alfons Kraft, 2. Vorsitzender des FV
Sachstand August 2006


 
Benefizkonzerte
Benefizkonzert am 15. Oktober 2004 im Bürgerhaus
Am 15. Oktober 2004 war im großen Saal des Bürgerhauses das zweite Benefizkonzert zugunsten der Sanierung des Turms von St. Katharina. Veranstalter: Förderverein St. Severin. Mitwirkende: Chor St. Severin; Wolfgang Probst, Kammersänger (siehe Bild links); Heimatverein Garching; Duo Pfr. Windolf / Weber; Chor der evangelischen Kantorei; Garchinger Pfeiffer; Duo Boser / Weber; Garchinger Bauernbühne. Die Moderation hatte Jürgen Heckel. Mit 500 Besuchern war die Veranstaltung wieder ein voller Erfolg.

Serenata mit Kirchenführung am 24. Oktober 2003
St. Katharina stellte sich vor......
Der Förderverein St. Severin e. V. veranstaltete eine Serenata mit Kirchenführung.
Am Freitag, den 24.10.2003 war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Zwischen Konzertbeiträgen informierte Pfarrer Bodo Windolf und Ortschronist Dr. Geisel über die Kirchen- und Baugeschichte von St. Katharina.
Kirchenführung St. Katharina mit Bildern

Benefizkonzert am 15. Oktober 2002 im Bürgerhaus
GarchingerInnen sangen, musizierten und tanzten für Kirche St. Katharina
Das Bürgerhaus war mit geschätzten 600 Besuchern ausverkauft. Ein nicht erwarteter Erfolg für den Förderverein St. Severin Garching e.V.  Gratulation und Dank an die Veranstalter Herrn Dr. Koller und Herrn Kraft sowie allen Darbietern und Gruppen. Die Stimmung war prächtig, die erstklassige Musik, der Gesang und der Tanz
(Foto Heimatverein) fanden großen Beifall des Publikums.
Der Erlös wird für die Sanierung der alten Pfarrkirche St. Katharina verwendet.

„St. Kath´rina machte es möglich“.
Ihr zu Ehren hat sich der Förderverein St. Severin e.V. (FV) vorgenommen, ihrem Turm durch finanzielle Unterstützung der Kirchenverwaltung wieder die erforderliche Standfestigkeit zu ermöglichen und ein würdiges Aussehen zu geben.

Mit der Veranstaltung eines Benefizkonzertes im Bürgerhaus Garching wurde ein erster Schritt, der sogenannten Beweisführung getan, dass sich Garching zu seiner Kirche, der Heiligen Katharina geweiht, bekennt. Sie ist das erstrangigste Kulturgut in Garching.

Etwa 120 singende, tanzende und musizierende Garchinger in verschiedenen Gruppierungen begeisterten die etwa 600 Gäste aus nah und fern. Publikum und Aufführende zusammen bildeten ein wahres Heimattreffen.

Herr Diplombibliothekar Jürgen Heckel moderierte gekonnt den Ablauf.

Der Chorleiter von St. Severin Albert Neuhauser steuerte und zelibrierte das Konzertprogramm meisterlich.
Das Garchinger Sinfonieorchester am Max-Planck-Instititut unter der Leitung von Andreas Fischer machte den Auftakt mit Serenaden von W.A.Mozart.
Im Anschluß die Begrüssung des 1.Vorsitzenden Dr. Günter Koller. Er stellte deutlich heraus, dass ein so wichtiges Renovierungsprojekt nur über eine Bürgerinitiative geht. Auch die politische Gemeinde sollte sich finanziell beteiligen. Dies bestätigte Garchings Erster Bürgermeister, Manfred Solbrig. Er freue sich über das Engagement des FV und seine Ziele. Pfarrer Bodo Winolf machte in seinem Grußwort deutlich: „Wer Geld für den Kirchturm gibt, der wird sich auch einbringen für die Hungernden in der Welt“.

Der Chor St. Severin unterstrich unter der Leitung von Albert Neuhauser mit seinem Erwachsenen- und Projektchor seine Qualität mit a cappella Stücken für 6st. bzw. 8st.gemischten Chor: „ Lobt und singt dem Herren“. Die Herren Pfarrer Windolf am Cello und Paul Kaspar am Klavier, brillierten mit einer Sonate von Ludwig van Beethoven. Der Chor der evang. Laudatekirche-Garching, unter der Leitung von Markus Sterk, trug in praktizierter Ökumene zwei Lieder von H. Leo Hassler und G. Dowland vor.

Nach einer längeren Pause, die mehr der Kommunikation, als dem leiblichen Wohl diente, startete der Heimatverein, begleitet von einem auf den Tag genau entstandenen Kammerorchester - vielleicht auch „Salonorchester“ genannt, mit dem Tanz „Münchner Francaise“. Ein farbenfrohes Bild mit acht Paaren in der Garchinger Tracht brachte den Akteuren rauschenden Applaus.

Die weit über Garching hinaus bekannte Gruppe Sappradi, Geschwister der Familie Chalupper u.a., stellten wieder einmal klar, welch ausgereifte Talente in Garching zu finden sind. Höchster Genuß wurde beschert mit den vierhändigen Klavierstücken, vorgetragen von den Klavierlehrerinnen der Musikschule Garching, Frau Kerstin Teubel und Frau Manja Vlachogianni.

Die aus Garching nicht mehr wegzudenkenden Garchinger Pfeiffer präsentierten mit ihren schwungvollen „Stückerln“ ein buntes Klangbild mit Flöte und Saiten-Musi. Mit Bedauern musste krankheitsbedingt auf die so erwünschte Sopranistin Miriam Wagner und ihrer vorgesehenen Operettenlieder verzichtet werden. Die besten Genesungswünsche von dieser Stelle aus.

Mit der Hymne auf die Kirche von St. Kath´rina, zur Melodie von E. Elgar, „Pomp and Circumstances Nr.1“, Text: G. Blüml, arrangiert von Albert Neuhauser, eingesungen vom Projektchor, verstärkt vom Erwachsenenchor St. Severin und mitgesungen von allen Gästen im Saal, klang der Abend aus.

Ein herzliches Vergelt´s Gott an all die beteiligten Akteure, insbesondere dem Moderator Jürgen Heckel, dem musikalischen Gesamtleiter Albert Neuhauser, der Stadt Garching, der Saalmannschaft des Bürgerhauses und nicht zuletzt allen Gästen. Das Konzert erbrachte einen Ertrag von knapp 6000 Euro.
Alfons Kraft, 2.Vorsitzender des Fördervereins, 2002


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