Wieder ist es den Vorsitzenden des Fördervereins Dr. Günther Koller und Alfons Kraft (Bild links) gelungen, dem Publikum im voll besetzten Bürgersaal (mindestens 500 Besucher) ein unterhaltsames Programm zu bieten, angefangen von der Kindertanzgruppe des Heimatvereins, über die Chorabteilungen, den Kammersänger Wolfgang Probst bis hin zur Steptanzgruppe des Tanzstudios und viele Weitere mehr. Moderiert von den "Doppelpack"-Damen Bärbl Köppl und Gabi Cygan, die u.a. Pfarrer Bodo Windolf in eine Holzkiste steckten und im Nu auch wieder herzauberten.
Unsere Benefizveranstaltungen in den Jahren 2002 und 2004 unter dem Motto
„Garchinger singen, musizieren und tanzen für St. Katharina und St.
Severin“ haben das Publikum im jeweils voll besetzten Bürgerhaus begeistert.
Bei uns häuften sich die Anfragen nach einer neuen
Auflage dieses Garchinger Festivals. Wir haben auch einen guten Grund, wieder
auf die Aufgaben unseres Fördervereins aufmerksam zu machen: Die Orgel
unserer Kirche St. Katharina ist ein handwerkliches Juwel und Kunstwerk. Nun
haben Fachleute bei einer Überprüfung festgestellt, dass der Zahn der Zeit an
unserer Orgel genagt hat und dass sie dringend restauriert werden muss, um einem
Verfall vorzubeugen.
Die Kirchenverwaltung hat Expertisen eingeholt und eine Ausschreibung
vorgenommen. Ergebnis: Nur noch wenige Orgelbauer haben das Wissen und das Können,
unser gutes altes Stück wieder in neuem Glanz erklingen und erstrahlen zu
lassen. Der Preis hierfür beträgt ca. 50.000 Euro. Er lässt sich nicht
genauer fixieren, weil unerwartete Probleme bei der Sanierung auftreten können.
Für Orgelkosten gibt es keine Zuschüsse
vom Erzbischöflichen Ordinariat. Also müssen wir wieder an den Bürgersinn und
an die Spendenbereitschaft der Garchinger appellieren. Zugleich ist es uns ein
Anliegen, zu einem guten Miteinander bei den Mitgliedern unserer Pfarrgemeinde
beizutragen.
Deshalb werden wir beim nächsten Benefizabend eine
gute Mischung aus Information, Unterhaltung und musischen Darbietungen anbieten. _______________________________________________________________
Sie haben die Möglichkeit, direkt auf das Konto des Fördervereins bei der Kreissparkasse, BLZ 70250150, Konto-Nr. 10039980 zu spenden oder Mitglied zu werden. Anträge hierfür liegen in den Kirchen auf oder können im Pfarrbüro abgeholt werden. Zur Vorstellung des neu gegründeten "Fördervereins St. Severin Garching" am 15.11.2001 waren 80 Interessierte gekommen. Dr. Koller und Pfarrer Windolf stellten die Ziele des Vereins vor. Nach ihrer Meinung ist ein finanzielles Eintreten für unsere Kirchen auch neben dem Eintreten für soziale Hilfsleistungen berechtigt. Den Festvortag "Lasst die Kinder und Erwachsenen wieder Mensch sein" hielt der bekannte Schriftsteller Prof. Helmut Zöpfl. Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Instrumentalduo und der Chor von St. Severin. Eine gelungene Veranstaltung.
Fast 40 Jahre alt ist die Orgel in der Pfarrkirche von St. Severin. Mit 25 Registern auf zwei Manualen und Pedal und 1700 Pfeifen ist sie ein Unikat, die 1970 von der Firma Wastlhuber erstellt wurde. Vor dem Einbau leistete ab 1967 drei Jahre lang eine „Übergangsorgel“ ihren Dienst. Diese steht bis heute in der Filialkirche Franziska Romana in Hochbrück. In den letzten Jahren haben sich in dem technischen Wunderwerk zunehmend Mängel bemerkbar gemacht. Und so hat sich die Kirchenverwaltung zu einer Generalsanierung entschlossen. Dazu wurden mehrere Angebote eingeholt. Der Chorleiter und Organist Albert Neuhauser bemerkt, dass es sehr schwierig ist für dieses Orgelunikat und Kunstwerk vergleichbare Angebote zu erhalten. Und das zeigte sich dann deutlich bei den Angebotsunterschieden, die zwischen 23 TS und 53 TS Euro lagen. Den Auftrag erhielt zuletzt der Orgelbauer Michael Jocher aus Peiting. Für die beauftragte Sanierung sind bis zu 50.000 Euro eingeplant. Wer wird und kann nun das viele Geld aufbringen, wenn dafür ausschließlich die Pfarrei aufkommen muss? Schon wie bei der Turmsanierung von St. Katharina brachte sich der Förderverein St. Severin e. V. (FV) zusammen mit der Pfarrei mit einem Drittel der Kosten und für das jüngst eingebrachte Hängekreuz in St. Severin mit der vollen Kostenübernahme ein. Auch für die o. g. Sanierung hat sich der FV bereit erklärt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Die Vorstandschaft ist überzeugt, dass mit der gewohnten großen Spendenfreudigkeit der Garchinger das Geld zusammenkommt. Im November 2009 wird die Orgel wieder gänzlich fertig gestellt sein. Mit großer Erwartung dürfen dann die Kirchenbesucher ihre wohlklingenden Orgelklänge zu Ohr bekommen und genießen dürfen. Alfons Kraft, November 2009 ![]() ![]() ![]()
St. Severin
in Garching ist ein gelungenes Beispiel zeitgemäßer Kirchenbaukunst, ein
eindrucksvoller sakraler Raum, als Zelt Gottes gestaltet. Es ist ein
lang gehegter Wunsch unserer Pfarrgemeinde, den Besuchern dieser Kirche eine
verstärkte Orientierung auf Christus hin zu geben. Nach vielen Überlegungen in
allen Gremien fiel die Wahl auf die Darstellung eines auferstehenden Christus,
der das Geschehen von Karfreitag bis Ostern einschließt. Die damit verbundenen
Gedanken und Anliegen hat Pfarrer Bodo Windolf im „Miteinander“ vom Herbst 2008
wunderbar beschrieben. Die vorgegebenen Aussagen und damit die Gestaltung dieses
Kreuzes wurden von der renommierten Künstlerin Anna Chromy eindrucksvoll
umgesetzt. |
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| Renovierung des Turms und neue Glocken in St. Katharina |
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Glocken läutem zum ersten Mal
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Glocken St. Katharina läuteten am 22. Oktober 2006 Die Turmrenovierung der alten Pfarrkirche von Garching, St. Katharina (Bild), ist nunmehr abgeschlossen und die neuen Glocken erklangen am Kirchweihfest 22. Oktober zum ersten Mal. Am Kriegerdenkmalplatz vor St. Katharina traf sich die Pfarrgemeinde. Pfarrer Bodo Windolf stellte die neuen Glocken vor und sie läuteten der Reihe nach. Ein großes DANKE sagte er an alle, die sich mit enormen Einsatz um die Renovierung gekümmert haben und an die großzügigen Spender. Dem Förderverein St. Severin mit Dr. Günter Koller und Alfons Kraft an der Spitze gebührt große Anerkennung. |
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Die Kirche St. Katharina im neuen Glanz. Alfons Kraft, vom Förderverein, die "Kraftquelle" und der Antreiber kann stolz auf die vollbrachte Leistung sein. Unten Bilder vom 22. Oktober |
Glocken einhängen im Kirchturm
Am Freitag 28. Juli 2006
wurden die alten Glocken von St. Katharina abgenommen und die
neuen Glocken eingehängt.
Viele Garchinger verfolgten das Geschehen. Auch der Chor und die Blasmusik waren
dabei. Links im Bild eine alte Glocke.
Die Sanierung des Kirchturms ist damit fast abgeschlossen.
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Glockenweihe
Am Sonntag 7. Mai 2006 wurden die neuen Glocken von St. Katharina geweiht.
Nach dem Festzug über St. Katharina nach St. Severin war Festgottesdienst in St .Severin.
Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Prälat Georg Schneider weihte
anschließend auf dem Kirchplatz im Auftrag von Kardinal Wetter das neue Geläut.
Alle Vereine waren beteiligt, Dementsprechend war auch der Andrang beim Pfarrfest am Kirchplatz
sehr groß. Das herrliche Wetter tat sein übriges zur rundum gelungenen
Veranstaltung.
Die vier neuen Bronzeglocken der alten Pfarrkirche St. Katharina
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Die Maßnahme "St. Katharina" hat seit der Entscheidung für
die Sanierung folgenden Verlauf:
- Dokumentation zur Bau-, Ausstattungs- und Restaurierungsgeschichte im Mai 2001
- Gutachten des Orgel- und Glockensachverständigen der Erzdiözese vom Juni 2000
- Beschluß der Kirchenverwaltung für die Beschaffung von vier neuen
Bronzeglocken,
drei Turmuhrblättern und eines Schlagwerkes im November 2001
- Beschluß der Turmsanierung im Juni 2002
- Feststellung und Sicherstellung der Finanzierung bei je 1/3 Ordinariat, Stadt
u. Pfarrei, Dez. 2003
- Planungsvorgaben des Baureferates und Beauftragung des Archtekturbüros Pollok
u. Gonzales
- Baubeginn August 2005
- Fertigstellung Oktober 2006
Schon im Frühjahr 2000 wurden die Überlegungen zur Turmsanierung
konkretisiert und festgestellt, dass der Turm über die Jahre deutlich
gelitten hat und viel von seiner ursprünglichen Ausstrahlung verloren war.
- Farbe und Putz waren teilweise abgegangen
- Die schwarz und weiß gefassten Stahlzifferblätter aus den 60er Jahren
waren völlig verrostet und die Schallöffnungen waren voll der
Taubennester
- Die Stahlglocken von 1948 wiesen neben ihrer schlechten Qualität auch
Gußmängel auf.
- Der Stahlglockenstuhl hat starke Korrosionsschäden. Die Statik wurde laut TÜV in Frage gestellt
- Die Turmpodeste teilweise morsch und nicht mehr sicher
- Die arkadenartigen Strukturen und der Deutsche Stab waren an der Westseite 1959 abgeschlagen
- Der Kehldachanschluss von Schiff und Turm wiesen erheblich bauliche Fehler auf
- Aufsteigende Feuchtigkeit am Turm- und Schiffgemäuer
Nach dem Hochrüsten bis an die Dacheindeckung musste festgestellt werden, dass
- Kupferblecheindeckung sehr spröde und teilweise rissig ist
- Kreuz, Turmkugel und Blitzableiter sind stark korridiert
Danach wurde entschieden, über eine bis dahin angedachte Teilsanierung bis
unter die Haube auch noch die Eindeckung zu erneuern und die ursächliche
Turmhöhe wieder zu erstellen; d. h. um drei Meter anzuheben. Dazu musste
wiederum die Finanzierbarkeit geklärt werden.
Die wesentlichen Sanierungsmaßnahmen:
- Entfernung der oberen Putzschicht
- Erneuerung des Oberputzes
- Erstellen von Scheinöffnungen
- Ergänzen des Deutschen Stabes an der Westfassade
- Schließen von diversen Öffnungen, die nicht der Historie entsprechen
- Erhöhung der vier Giebeldreiecke
- Vier neue Bronzeglocken
- Neues Uhrwerk mit Viertel- und Stundenschlag
- Gesamte Elektroinstalation für Beleuchtung und Steuerungen
- Neue drei Zifferblätter davon zusätzlich eines an der Westseite des Turmes
- Kuperblech und Schalung abnehmen
- Dachstuhl in Form eines Kaiserstuhl (Mittelsäule bis zur Turmspitze) an
Bestand anschifften
- Grundschalung aus 30 mm Bretter
- Holzschindeleindeckung aus naturbelassener "Sibirischer Lärche" ca.
dreieinhalbmal überdeckt
- Neue Innenpodeste mit Geländer
- Isolierputz an den Fundamenten des Turmes und des Schiffes mit zus.
Lehmpackung anbringen
- Kreuz, Turmkugel und vier zus. Kugeln an den Giebeldreiecken feuervergolden
bzw. erneuern
- Gesamte Umfriedung der Kirche mit Rollrasen und Ziegelklinker herstellen.
Selbstverständlich kosten die zusätzlichen Leistungen einiges mehr.
Die ursächlich geschätzten Kosten von 455.000 Euro werden um ca. 50.000 Euro
überschritten.
Das war nicht abzusehen, jedoch stets zu vermuten, dass das eine oder andere an
Nichterkennbaren auf die Sache zukommt.
Wollte man die Dachsituation so belassen, hätte die nächste Generation in
zehn oder 15 Jahren mit Sicherheit mehr dafür ausgeben müssen. Schon allein
wegen der Gerüstkosten, die von unten bis zum Dachanschluss zweimal zu
erstellen wären. Und so dürfen wir für lange Zeit eine abgeschlossene Maßnahme
übergeben.
Der Förderverein wird deshalb weiterhin für Spenden empfänglich sein und
hoffen, dass da auch noch etwas fließt und wenn die Gemeinde auch noch zur
Nachfinanzierung mithilft, wird St. Katharina eine "runde Sache".
Alfons Kraft, 2. Vorsitzender des FV
Sachstand August 2006
| Benefizkonzerte |
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Am 15. Oktober 2004 war im großen Saal des Bürgerhauses das zweite Benefizkonzert zugunsten der Sanierung des Turms von St. Katharina. Veranstalter: Förderverein St. Severin. Mitwirkende: Chor St. Severin; Wolfgang Probst, Kammersänger (siehe Bild links); Heimatverein Garching; Duo Pfr. Windolf / Weber; Chor der evangelischen Kantorei; Garchinger Pfeiffer; Duo Boser / Weber; Garchinger Bauernbühne. Die Moderation hatte Jürgen Heckel. Mit 500 Besuchern war die Veranstaltung wieder ein voller Erfolg. |
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St. Katharina stellte sich vor...... Der Förderverein St. Severin e. V. veranstaltete eine Serenata mit Kirchenführung. Am Freitag, den 24.10.2003 war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Zwischen Konzertbeiträgen informierte Pfarrer Bodo Windolf und Ortschronist Dr. Geisel über die Kirchen- und Baugeschichte von St. Katharina. Kirchenführung St. Katharina mit Bildern |
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„GarchingerInnen sangen, musizierten und tanzten für Kirche St.
Katharina“ Das Bürgerhaus war mit geschätzten 600 Besuchern ausverkauft. Ein nicht erwarteter Erfolg für den Förderverein St. Severin Garching e.V. Gratulation und Dank an die Veranstalter Herrn Dr. Koller und Herrn Kraft sowie allen Darbietern und Gruppen. Die Stimmung war prächtig, die erstklassige Musik, der Gesang und der Tanz (Foto Heimatverein) fanden großen Beifall des Publikums. Der Erlös wird für die Sanierung der alten Pfarrkirche St. Katharina verwendet. |