Unterstützung "Mission" in Afrika |
St. Severin Garching |
| Unterstützung "Mission" in Afrika |
![]() |
Die Pfarrgemeinde St. Severin unterstützt regelmäßig die Arbeit von Pater Schaarschmidt in Kenia. Spenden können auch auf das Konto der Pfarrei St. Severin Garching, Liga Bank BLZ 75090300 Kto.Nr. 214 0381 überwiesen werden. Bitte geben Sie auch den Verwendungszweck „Bruder Karl, Kenia“ an. Als Spendenbescheinigung reicht bis 100,00 Euro der Überweisungsbeleg für das Finanzamt. Bei höheren Spenden erhalten Sie eine Spendenbescheinigung. Foto links vom August 2005 |
Hinweis:
Das Geld, das Sie monatlich oder auch gerne jährlich überweisen, geht auf ein deutsches Konto der Steyler Mission. Dort gehen jegliche Spendengelder
für Patenschaften oder Projektunterstützungen ein, die für gesamt Kenya bestimmt sind.
Dieser Betrag wird dann einmal im Monat nach Kenya überwiesen. Das hat den sehr
großen Vorteil, dass die sehr hohen Kosten für eine Auslandsüberweisung nur einmal bezahlt werden
müssen. Diese übernimmt die Steyler Mission. Damit wir gewährleisten können, dass der volle Betrag in Kenya ohne jegliche
Abzüge Bruder Karl Schaarschmidt zu Verfügung steht ist es sehr wichtig, dass Sie
ihre Überweisung genau wie folglich beschrieben in Auftrag geben. Der monatliche Betrag ist auf 25,- Euro festgelegt. Diese
können Sie auf eins der folgenden Konten an den Empfänger "Steyler
Mission" überweisen.
Steyler Bank St. Augustin: BLZ: 386 215 00 Kontonr: 11009
Kreissparkasse Siegburg: BLZ: 368 500 00 Kontonr: 025 000 357
Postbank Köln: BLZ: 370 100 50 Kontonr: 807 00 504
Nun das Wichtigste:
Im Verwendungszweck müssen zwei Angaben stehen. "for Schaarschmidt" und unbedingt auch die Nummer Ihres Patenkindes z.B.
"25D".
Diese Nummer finden Sie auf der Karte mit dem Foto Ihres Patenkindes. Das könnte dann so aussehen: ?for Schaarschmidt/25D?
Für die Organisation in Deutschland wie Beratung und Postweiterleitung sind
Stefanie Buschle und Philipp Lammers zuständig. Philipp Lammers war von 2000 bis
2002 in Kenya als Missionar auf Zeit tätig.
Brief
zu Ostern 2011
Liebe
Verwandte und Freunde,
wünsche
euch allen eine besinnliche Karwoche und gesegnete und frohe Ostern.
In Kenia ist die Osterfreude getrübt durch den hohen Preisanstieg, hervorgerufen durch die plötzliche Verteuerung des Treibstoffs, Benzin und Diesel. Alle Transportkosten sind dadurch angestiegen. Die Fahrkosten zur Arbeit, und die Förderung der Lebensmittel. Das heißt, dass alle Grundnahrungsmittel im Preis ansteigen und am meisten die arme Bevölkerung darunter zu leiden hat. In Uganda wurden deswegen schon Demostrationen gemacht, die dann durch Polizei und Militär mit Gewalt aufgelöst wurden. Aber Gewalt ruft Gegengewalt. Hier in Kenia sind auch schon Demonstrationen geplant, um die Regierung dazu zu bewegen die Steuern an den Treibstoffen zu senken bis sich die Öllage wieder normalisiert hat.
Anfang März musten sich einige Minister und hohe Regierungsbeamte dem Internationalen Gericht in De Hague stellen, zur Aufnahme der Verhandlungen, zu denen sie sich zu verantworten haben. Sie sind angeklagt als Hautverantwortliche an den Unruhen und dem Völkermord nach den Wahlen 2008, bei denen 1300 Menschen ermordet und 600 000 vertrieben wurden. Als diese, besonders 2 Minister von De Hague zurückkamen, haben ihre Parteien eine grosse Kundgebungen veranstaltet und sie wie Heroes gefeiert. Für mich wohl unverständlich, dass nachdem viele ihrer kenianischen Brüder und Schwestern ermordet und vertrieben wurden, man die Bevölkerung wieder dazu treibt diese zu feiern, die angeblich für ihr Volk vor das Internationale Gericht gehen. Es wird von der Regierung versucht diese 6 Angeklagten zu Gerichtverhandlungen hier in Kenia zu bringen, da man ja hier die Möglichkeit hat die Gerichtsbarkeit zu manipulieren und sie dann frei gesprochen kann von aller Schuld.
Es ist traurig aber wahr, dass die Kriminalität im Lande immer mehr zunimmt. Diese Woche wurde unsere Nachbarpfarrei in Ruai zweimal überfallen. In der Pfarrschule mit Internat wurde eingebrochen und wärend Kinder studierten die Computer gestohlen. Drei Tage später kamen sie zur Pfarrei selber. Der Wächter wurde ermordet und die zwei Patres konnten sich nur retten indem sie Alarm machten und die Bevölkerung ringsum zusammenlief und die Diebe vertrieben. Die Diebe gaben nicht auf, und wechselten zu einem Haus einheimischer Ordensbrüder etwas weiter entfernt, wo sie eindrangen und Geld und Wertsachen stahlen und dabei einen Bruder schwer verletzten. Vor einem Monat sind auch Diebe im Rescue Center in Thika eingebrochen. Stehlen konnte sie nichts, weil dort nichts wertvolles zu stehlen ist, sondern nur die armen Kinder erschreckt und in Angst getrieben, und dann nur das Fahrad des Wächters mitgenommen. Jetzt will ich dort einen Alarm einbauen.
Kenia wird auch als Durchgangslager für Rauschgift bekannt. Man hat im Hafen grosse Mengen beschlagnahmt, kann aber keinen finden der dafür verantwortlich ist. Die Regierung scheint nicht die Kraft zu haben die Koruption unter Kontrolle zu bringen, da Personen in hohen Positionen darin verwickelt zu sein scheinen.
Trotz alledem, versuchen wir Missionare nicht irre zu werden und weiter unsere Missionsaufgaben zu erfüllen. Ich versuche den Menschen, besonderes den Kindern und Jugendlichen zu helfen, durch Schulung und Ausbildung. Ich helfe Strassenkinder und Aids Weisen eine schulische Grundausbildung zu erhalten durch Patenschaften. Ich baue Missionen und Schulen, zusammen mit der Bevölkerung und mit der Hilfe aus der Heimat.
In unserer High School bauen ich jetzt die Schulhalle, die auch als Speisesaal gebraucht werden soll, weil dort die Schüler ganztäglich in einem Inernat wohnen. Die Schüler unserer Schule kommen von all über Kenia.
Der Sinn der Schule ist, der stets wachsenden Zahl junger Kenianern eine gediegene Schulbildung in Einheit von intellektuellem Wissen und christlicher Charakterbildung zu ermöglichen. Wir Steyler Missionare sehen in der Schulbildung einen wesentlichen Beitrag der Kirche für die Entwicklung des Landes und die christliche Grundausbildung der jungen Generation Kenias.
Der Kirchbau in Soweto geht noch gut voran, und wir hoffen die Kirche bis Mitte des Jahres schon gebrauchen zu können, wenn auch noch nicht alles ganz fertig ist. Wir sind darauf bedacht, dass die Leute zur Finanzierung der Kirche beitragen, aber in einem Slum geht das etwas langsamer, da viele ja kein festes Einkommen haben. Da es ja im Slum keine Hochhäuser gibt, sind die drei Dachtürmschen die jeweils ein Kreuz ziert schon von weitem zu sehen, als Wahrzeichen die die Dreifaltigkeit Gottes in dieser Kirche versinnbildlichen sollen.
Wir haben jetzt hier in Kenia Regenzeit. Im Westen Kenias hat es schon gut gerenet, aber im Nordosten gab es bis jetzt noch keinen Regen und alles ist dürr und trocken. Viele Tiere verhungern und die Menschen müssen mit Wasser und Hilfsgütern beliefert werden.
Wir hoffen und beten, dass weitere Unruhen ausbleiben und der Friede zwischen den verschiedenen Stämmen bleibend wird, und sich die Menschen immer mehr als Kenianer fühlen und denken.
Ich wünsche euch allen eine gesegnete Osterzeit, Karl Schaarschmidt SVD
Zusammenfassung seiner Arbeit in Kenia (Stand: Juli 2010)
Die Pfarrgemeinde St. Severin
Garching unterstützt, wie viele wissen, seit mehreren Jahrzehnten regelmäßig
die Arbeit des 65-jährigen Bruder Karl
Schaarschmidt SVD, dem die Steyler Missionare nach 12 Jahren Einsatz auf
den Philippinen seit 1985 die Planung und Bauleitung neuer Missionstationen vor
allem auch Schulen in Kenia anvertraut haben.
Nach den brutalen Stammeskämpfen im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen
2007 (mindestens 1200 Tote und 300 000 Vertriebene und Flüchtlinge, Hunderte
leben bis heute in Zelten) befindet sich
Kenia noch immer in einer politisch sehr schwierigen Lage.
Zu schaffen macht aber, wie Bruder Karl
im Dezember 2009 berichtet, auch das veränderte
Weltklima. So herrschte lange Zeit mangels Regen große Wassernot und das mit
Tankwagen angefahrene Wasser musste teuer gekauft werden. Einige der Tankwagen
verkauften Wasser aus verschmutzten Zapfstellen, was zu Tyhpus- und
Choleraerkrankungen mit Todesfällen geführt hat. Mit Hilfe aus der Heimat
konnte Bruder Karl inzwischen in Soweto einen Tiefbrunnen bohren, an dem die
Leute jetzt gutes Wasser für 3 Schilling pro 20 Liter-Behälter selbst zapfen können
und nicht mehr für 50 Schilling kaufen müssen.
Das Missionsgrundstück in Soweto, auf dem unbrauchbarer schwarzer
Lehmboden aus anderen Neubaugebieten abgelagert war, hatte die Stadt Nairobi mit
der Auflage überlassen, eine Missionsstation mit Schule und einen Sportplatz zu
bauen. Vor rund 10 Jahren stand dort erst eine kleine einfache Mehrzweckhalle,
seither „haben wir aus dem Gelände ein kleines Paradies gemacht“,
beschreibt Bruder Karl den Zustand von heute. 520 Kindern werden jetzt in
der Grundschule unterrichtet und der Sportplatz ist der einzige im Slum, der für
alle Kinder und Jugendlichen offen steht. Spenden aus Garching haben dazu kräftig
beigetragen.
Jüngste Projekte, gleichfalls In der Nähe von Nairobi, sind eine High School
und Wohnheime für ihre Schüler. Erstere nahm im Januar 2009 mit 36 Schülern
den Unterricht auf und heuer wird mit 80 neuen Schülern im ersten und zweiten
Schuljahr gerechnet. Rund die Hälfte der im Bau befindlichen 320
Wohnheimplätze soll noch dieses Jahr bezugsfertig werden. Als Ergänzung
dieser Projekte ist auch der Bau einer kleinen Klinik
vorgesehen, die über die Schule hinaus der umliegenden Bevölkerung eine große
Hilfe sein wird.
Auch andernorts konnte Bruder Karl im vergangenen Jahr Objekte fertig
stellen, so ein Rescue-Center für 40 Straßenkinder und Mädchen, die zuhause
gefährdet sind, sowie zwei Familien-Gruppenhäuser für ein Waisenhaus. Der Bau
des Kuhstalls für die Farm des Waisenhauses ist noch in Planung, weil er eine
Biogas-Anlage erhalten soll, die die Küchen des Waisenhauses und der Schwestern
mit Gas versorgt.
Bei allen diesen Baumaßnahmen schlägt zwar ein hoher handwerklicher
Eigenanteil der Werkstätten der Missionsstation zu Buche und auch der Beitrag
der Katholiken vor Ort mit ihrer Hände Arbeit
und dem Wenigen, was sie entbehren können.
Doch ohne Spenden aus der Heimat würden die Projekte scheitern.
Da in Soweto schätzungsweise 16 000 Katholiken
leben, von denen im Durchschnitt 5 000 jeden Sonntag zum Gottesdienst kommen,
haben wir mit dem Bau einer Kirche begonnen, die dann 1350 Leute fassen kann.
Die Gemeinde hat mitgeholfen mit dem ausschachten der Fundamente und auch
Fundraisings veranstaltet. Bruder Karl ist zuversichtlich dieses Ziel
einer neuen Kirche, mit der Hilfe aus der Heimat zu ereichen.
Brief
vom Dezember
2009
Fröhliche Weihnachten und Gottes
Segen im Neuen Jahr
Weihnachten 2009
Liebe
Verwandte und Freunde,
Letztes Jahr, etwa um diese Zeit
musste ich plötzlich nach Deutschland fliegen, um mich einer Darmoperation zu
unterziehen. Man hatte ein Krebsgeschwür festgestellt, das operative entfernt
werden musste. Danach hat man keinen weiteren Befall festgestellt, und ich
konnte Ende Februar wieder zurückfliegen in meine Mission in Kenia.
Kenia ist immer noch in einer schwierigen politische Lage. Um des lieben
Friedens willen, haben sich die zwei großen Parteien zu einer
Regierungs-Koalition zusammengeschlossen. Nach dem derzeitigen Regierungssystem,
das dem Präsidenten die volle Regierungsgewalt zusagte und man jetzt ohne
vertragliche Vereinbahrung die Regierung aufteilte in Präsident und
Prime-Minister, gab es und gibt es immer noch Kompetenzschwierigkeiten. Um jeder
Partei die gleiche Anzahl an Ministern zu geben, hat man einfach die Anzahl der
Minister erhöht, nur zu Lasten der Steuerzahler.
Zwei Jahre nach der Wahl und den anschließenden Unruhen, bei denen 1200
Menschen umgebracht wurden und noch
viele von den Vertriebenen keine neue Heimat gefunden haben, hat man die Anführer
noch nicht zur Verantwortung gezogen und vor ein Gericht gebracht. Es sollen
Staatsminister, hohe Beamte und reiche Geschäftsleute darin verwickelt sein,
die die einzelnen Stämme gegeneinander aufgehetzt haben und man möchte alles
so gerne unter den Tisch kehren, und alles schnell vergessen machen. Nun hat
sich aber das Gericht für Menschenrechte
in De Haag eingeschaltet, das die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen will.
Man hat die Regierung vor die Wahl gestellt, ein Tribunal im eigenen Land
zu erstellen, was von dem Parlament abgelehnt wurde, weil man der eigenen
Gerichtsbarkeit nicht traut, die immer noch unter dem Einfluss der Manipulation
steht. Die Regierung windet und dreht sich, wie sie sich so ungeschoren wie möglich
aus der Verantwortung ziehen können.
Die Belastung des veränderten Weltklima macht uns hier in Afrika, von Jahr zu Jahr mehr zu schaffen. So gibt es keine geregelte Regenzeit mehr, und die Bauern können nicht mehr genau feststellen wenn sie die Aussaat auf ihre Felder bringen sollen. In einigen Provinzen hatte es seit dem letztem November nicht mehr geregnet. In ganz Kenia aber besonders in Nairobi war großer Wassermangel, der sich erst jetzt so langsam normalisiert. Die Bevölkerung und die Tiere haben sehr darunter gelitten. Auch wir hier in der Mission mussten Wasser kaufen. Das Wasser wurde mit Tankwagen angefahren. Aber einige der Tankwagen haben Wasser aus verschmutzten Zapfstellen verkauft, durch das viele Mensche an Typus und Cholera erkrankt und gestorben sind. Die Wasserverkäufer waren gut im Geschäft. In ganz Nairobi, wie in den Strassen und Gassen von Kayole und Soweto wurden mit Fahrrad, Hand und Eselkarren, voll beladen mit 20 Liter Plastik Behälter, teueres Wasser verkauft. Auch musste die Stromversorgung rationalisiert werden, da die Flüsse ausgetrocknet waren und die Hydro- Elektro-Power Stationen kein Wasser hatten.
In der Soweto Mission waren wir gezwungen den schon länger geplanten Tiefbrunnen zu bohren. Durch den großen Notstand konnte ich nicht mehr länger warten. Dank der Zusage eines guten Freundes aus meiner Heimat, hat mit seiner Firma, und seinen Kollegen im Rothary Clup zusammen, das ganze Wasserprojekt finanziert. Jetzt können die Leute das kostbare und gute Drinkwasser selbst, an den Zapfstellen der Mission für 3 Schilling per 20 Liter Behälter entnehmen, und brauchen es nicht für 50 Schilling von den Wasserverkäufer zu kaufen.
Das Wasser dieses Brunnen ist auch sehr wichtig für den geplanten Bau einer Kirche in Soweto. In Soweto leben schätzungsweise 16 000 Katholiken, von denen im Durchschnitt 5 000 jeden Sonntag zur Kirche kommen. Im Gegensatz zu den armen Verhältnissen in der sie leben, sind die Menschen sehr religiös und geben der Kirche immer ihre Unterstützung mit dem Wenigen das sie entbehren konnten und ihrer Hände Arbeit. Als ich ende 1999 von der Mission in Dol Dol nach Soweto versetzt wurde, war in dem Kirchengelände, das man mit einer Mauer umgrenzt hatte, nur eine einfache Mehrzweckhalle. Soweto war für viele Jahre der Ablageplatz für den schwarzen Lehmboden der zu nichts zu gebrauchen war. Mit den Leuten zusammen haben wir aus dem Gelände ein kleines Paradies gemacht. Der Platz wurde aufgeteilt in drei Funktionen, Pastoral, Schule und Sport. Der Lehmboden wurde zusammen geschoben zu Hügeln entlang der Sportplätze als Tribünen, bepflanzt mit Bäumen und Sträucher, geben sie einen Schallschutz zur Schule und dem pastoralen Bereich. Eine Grundschule wurde gebaut, in der jetzt 460 Kindern unterrichtet werden. Der Sportplatz ist der einzige große Platz im Slum von Soweto, der allen Kindern und Jugendlichen eine Gelegenheit gibt zu Spiel und Sport. Im pastoralen Bereich baute ich ein Pfarrhaus in dem Wohnung und Pfarrbüros untergebracht sind. Die kleine Mehrzweckhalle dient für alle Veranstaltungen die sich oft überschneiden mit den kirchlichen Versammlungen, so dass wir unbedingt eine eigene Kirche brauchen. Die Pläne habe ich schon ausgearbeitet und auch schon eine Baugenehmigung eingeholt. Es ist verwunderlich, wie die Pfarrangehörigen schon durch verschiedene Veranstaltungen Geld gesammelt haben. Für den Bau der Kirche sind wir doch hauptsächlich auf die Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Jeder ist herzlich eingeladen, sich am tilgen der Kosten zu beteiligen.
Im Juni haben wir angefangen am Bau der Wohnheime für 320 Schüler für unsere neue High School, in der wir im Januar die ersten 36 Schüler aufgenommen hatten. Für das nächste Jahr rechnen wir mit 80 neuen Schülern zusammen für das erste und zweite Jahr. Wir wollen deshalb die Hälfte der Wohnheime bezugsfähig machen. Die Stahlfenster, Betten und andere Einrichtungen machen wir in unseren eigenen Werkstatten.
Mit der Hilfe guter Freunde und Wohltäter, war es mir möglich für die High School eine kleine Klinik zu bauen, die auch der umliegenden Bevölkerung eine große Hilfe sein wird.
Für die indonesischen Schwestern die hier in unserer Pfarrei Kayole mitarbeiten, baue ich in der Außen-Station Mihango, ein Schwestern-Ausbildungshaus, das bis Mitte Januar bewohnbar sein wird.
Der Rescue Center ( Auffang Center) am Ort Thika, für Mädchen die in ihrem Zuhause gefährdet sind, und Straßenkinder, wurde im Oktober fertig gestellt. 8 Kinder sind dort schon eingezogen. Das Haus kann bis zu 40 Kindern aufnehmen. Auch konnten wir die zwei Familien Gruppenhäuser für ein Weisenhaus fertig stellen. Alle Möbel für die zwei Häuser auch die Möbel für den Rescue Center, konnten wir in unseren eigenen Werkstätten herstellen.
Für den Bau eines Kuhstall für die Farm des Weisenhauses sind wir noch am planen. Wir studieren gerade wie wir eine Biogas Anlage mit einplanen können. Wir könnten dadurch die Küchen für des Weisenhaus und der Schwestern mit Gas versorgen, und so das Brennholz ersetzen. Wir schützen so die Umwelt, bewahren unsere Bäume, indem wir kein Brennholz mehr gebrauchen.
Die Steyler, SVD in den Philippinen feierte Hundertjahrfeier. Zu dieser Feier war ich im Monat August für einen Monat in meiner früheren Mission. Es war sehr ergreifend, alte Bekannte und Freunde wieder zu sehen.
Das vergangene Jahr war somit ausgefüllt mit vielen guten Dingen. Mit euerer Mithilfe war es mir möglich vielen Kindern und Jugendlichen, Menschen zu helfen und ihr Leben etwas zu verbessern.
Zum Schluss dieses Briefes möchte ich euch allen ein fröhliches und gnadenreiches Weihnachtsfest und einen sich daran anschließenden guten Start in das Neue Jahr wünschen. Möge sich die Freude über die Menschwerdung Gottes in diesen Tagen in eueren Familien widerspiegeln und Ausdruck finden.
Mit
herzlichen Grüssen und besten Wünschen, Euer
dankbarer Missionar,
Karl Schaarschmidt SVD
Wenn sie am Aufbau der Mission
in Kenia mithelfen möchtet, können sie das über meine Heimatdiözese tun:
Aktion Silbermöve , Konto Nr. 36340, Liga Bank-Filiale Speyer, BLZ 75090300
oder,
Steyler Bank, Konto 11009, St. Augustin, BLZ 38621500,
bei beiden den Vermerk: für Br. Karl,
Kenia