Pfarrgemeinderat |
St. Severin Garching |
Der
Pfarrgemeinderat hat sich mit dem Gelingen der Mission beschäftigt.
Thema:
„Die Pfarrmission ist für mich gelungen, wenn...“
Die
einzelnen Beiträge (hier im Wortlaut wiedergegeben) wurden unter folgenden (Hilfs-)Überschriften
geordnet:
- alle Generationen sich durch Aktionen angesprochen fühlen
- Kirchen und Veranstaltungen von Teilnehmern überquellen
- die ganze Stadt über das Ereignis spricht und schwärmt
- wenn sich alle Christen in Garching, nicht nur die Katholiken, angesprochen gefühlt haben
- Politik ihr Verhältnis zu den Kirchen neu entdeckt
- für Vereine und Organisationen ihr Verhältnis zu den Kirchen nicht mehr tabu ist
- das religiöse Leben gestärkt wird durch Einbindung bisher abseits Stehender
- wenn wir uns untereinander näherkommen, näher zusammenwachsen in der Pfarrei als ein geistlich und menschlich heimatgebender Ort
- unsere kirchlichen Einrichtungen als Anziehungspunkt gesehen werden von allen Altersgruppen
- wenn unsere Gemeinschaft das Gefühl vermittelt, dass jeder gebraucht wird und sich mit allen seinen Wünschen und Fähigkeiten einbringen darf
- wenn unsere Gemeinschaft keine „Einstiegshürden“ aufbaut
- die Pfarrei mehr lernt, auf die Bedürfnisse und Sehnsüchte junger Menschen einzugehen
- wenn die Gemeinde (Seelsorger, Gremien) lernt, wieder einladend/werbend auch für Fernstehende zu sein
- wenn Kirche nicht als geschlossener Zirkel erscheint
- wenn Menschen, die einen großen Bogen um die Kirche machen, dort von uns erreicht werden, wo sie leben
- wenn gerade junge Menschen sehen, dass Kirche nicht „langweilig“ sein muss
- neue Gottesdienstformen entwickelt werden können, die besonders Jugendliche ansprechen
- Jugend massiv beteiligt war und Jugendgruppen entstehen
- wieder mehr Jugendliche bei Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen zu sehen sind
- einige Jugendliche Anschluss an die Gemeinde finden (d.h. Teilnahme am Gottesdienst, an Gesprächen, an Gremien)
- Jugendliche mitgestaltet haben und sagen: “Das war unser Ding!“
- ein Jugendbibelkreis entsteht, in dem junge Menschen Nahrung für ihren Glauben finden und Heimat im Glauben, zu dem man Firmlinge einladen kann
- viele Jugendliche erleben konnten, dass ihre Sehnsüchte tiefer gehen als nur Spaß zu erleben
- neue (von außen) aufgezeigte Wege des Glaubens und Glaubenslebens (im Alltag) erfahrbar werden
- neue Entdeckungen in der Gestaltung von Gottesdiensten „weiterleben“
- wieder mehr Eltern den Zugang zur Kirche finden, d. h. mit ihren Kindern die Gemeinschaft suchen – nicht nur zu Hause beten
- wenn viele Menschen in Garching erfahren konnten, dass die Welt liebenswerter und menschlicher wird durch Menschen, die dem Geist Christi Raum geben
- wenn einige die Kirche als einen Ort der Heilung ihrer Lebensgeschichte erfahren
- wenn Menschen erfahren: Gott ist immer schon da – bevor ich von ihm spreche
- wenn bei allem Aktionismus Gott als die Mitte der Mission bewusst bleibt
- Glaubensvertiefung stattfindet
- die Idee der Barmherzigkeit und des Gottvertrauens in den Herzen der Angesprochenen ankommt
- langfristig höhere Glaubens-Qualität und Quantität in der Pfarrgemeinde entsteht
- wenn auch nur einige einen neuen Zugang zum Glauben an den uneingeschränkt guten Gott finden
- wenn in vielen das Interesse an Gott geweckt wird, die Frage nach Gott zum Gesprächsthema wird
- Begegnung mit Gott für viele Fernstehende
- wenn Menschen erleben können, dass andere Kraft aus ihrem Glauben schöpfen
- wenn eine nachvollziehbare Gotteserfahrung und –beziehung sichtbar wird
- das religiöse Leben gestärkt wird durch Vertiefung des Glaubens
- viele in Garching den Eindruck gewinnen können, dass Kirche mehr als Regelungen, Gebote, Verbote anzubieten hat und dass Gott sich nicht in Kirchenräumen „versteckt“
- wir glaubhaft rüberbringen konnten, welche Gotteserfahrungen wir gemacht haben und unser Leben prägen
- wenn sichtbar wird, dass wir und die Protestanten mehr Gemeinsames als Trennendes haben
- sich beide christliche Kirchen gemeinsam gezeigt haben
- Laudate massiv beteiligt war
- wenn ich es lerne, mit Nachbarn oder auch Freunden über Gott/meinen Glauben zu sprechen
- wenn man gelernt hat, wie man ganz offen und ohne Scheu immer wieder, auch mit fremden Menschen, über Gott sprechen kann
- mit Nachbarn ein Gespräch über den Glauben statt fand
- jede/jeder in Garching einmal gehört hat, dass Christen sie ernst nehmen und hören wollen, was sie bewegt
- wenn der Eindruck vermittelt wird, dass sich „weltliches“ und „christliches“ Leben vereinbaren lassen
- Gespräche über Glauben, Lebenssinn mit Nichtgläubigen zustande kommen
- öffentlich über Gott diskutiert wird, auch noch danach
- wenn nach Abschluss der Veranstaltlungen in der Gemeinde das Bedürfnis nach Gespräch wach bleibt und Ausdruck findet
- das Wissen über Gott auch rational vertieft wird
- das Gespräch über den Glauben wieder etwas „in“ wird. ( und nicht als „peinlich“ empfunden wird)
- wenn Menschen „Räume“ finden für ihre Fragen
- wenn Eltern lernen /Unterstützung erfahren, wieder mit ihren (älteren) Kindern über Glauben zu sprechen und gemeinsam zu beten
- wenn Garchinger die Erfahrung machen, dass man nicht nur mit dem Pfarrer über Gott reden kann
- junge Familien Lust haben, sich weiterhin zu treffen
- die Begeisterung über ein aktives christliches Leben über die Missionszeit nachhaltig hinaus wirkt
- vielen Mitarbeitern die Vorbereitung soviel Spaß gemacht hat, dass sie es auch hinterher nicht lassen können
- der Pfarrgemeinde so wie sie heute ist, bewusst wird, dass sie wichtig ist
- bewusst wird, dass es noch etwas anderes als das bisher gelebte gibt, klar wird, dass dies nur unter einer Hinwendung zu Gott realisiert werden kann
- die Gemeinsamkeit /Zusammenhalt der Gemeinde neue Impulse erfährt. Und der Einzelne sich geborgen fühlt und eine höhere Identifikation verspürt (Gemeinschaft)
- Überzeugung bei den Aktiven: Gott hat den Menschen von heute etwas zu sagen
- wenn Mut zum bekennenden Christsein (am Arbeitsplatz, Nachbarn etc.) erwächst
- durch die Vorbereitung der Pfarrmission die Gemeinde mehr zusammenwächst
- ein missionarisches Bewusstsein entsteht: regelmäßiges Gebet um Bekehrungen
- danach gerade Menschen, für die bisher das Thema „Kirche und Gott“ tabu war, einen Zugang zum Leben in bzw. mit der Gemeinde gefunden haben
- missionarisches Bewusstsein: monatlich attraktive Veranstaltungen, zu denen man Fernstehende einladen kann
- wenn in der Pfarrei das Bewusstsein für den „missionarischen“ Auftrag von uns allen wächst (missionarische Gemeinde)
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